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Alexis Pinturault holt sich erstmals Gold

Alexis Pinturault erringt in Are seine fünfte Medaille an einem Grossereignis, aber die erste in Gold. Pinturault gewinnt die WM-Kombination vor dem überraschenden Slowenen Stefan Hadalin. Die Schweizer gehen leer aus.

11.02.2019 / 15:55 / von: mco/sda
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Alexis Pinturault gewinnt seine erste Gold-Medaille an einer Ski-WM. (Screenshot: SRF)

Alexis Pinturault gewinnt seine erste Gold-Medaille an einer Ski-WM. (Screenshot: SRF)

Titelverteidiger Luca Aerni war nach der Kombi-Abfahrt in Lauerstellung. Dennoch reichte es nicht für einen Exploit. (Screenshot: SRF)

Titelverteidiger Luca Aerni war nach der Kombi-Abfahrt in Lauerstellung. Dennoch reichte es nicht für einen Exploit. (Screenshot: SRF)

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Bester Schweizer war der Bündner Mauro Caviezel, der als Siebenter der beste Abfahrer war. Doch gegen die starken Slalomfahrer, welche nach der Abfahrt in den Positionen zwischen 16 und 30 gelegen hatten, am Ende aber geschlossen die ersten sechs Ränge belegten, war nichts auszurichten. Caviezel, dem WM-Dritten von 2017, fehlten vier Zehntel zu Platz 3 und einer Medaille.

Unmittelbar hinter Caviezel belegte der Berner Titelverteidiger Luca Aerni, der eine gute Abfahrt gezeigt hatte, dann aber im Slalom nicht auf seinem Top-Level fuhr, Platz 8. Carlo Janka, Niels Hintermann und Sandro Simonet schafften es nicht unter die Top 15.

Die Abfahrt war wegen zu starkem Wind verkürzt worden, weshalb auch der Slalom auf einem verkürzten Parcours stattfand. Keine 40 Fahrsekunden dauerte der Tanz zwischen den engen Stangen, doch den besten Slalomfahrer genügte auch dieser kurze Einsatz, um die starken Abfahrer, die sich auf einer schon deutlich schlechteren Piste herunter kämpften, auf Distanz zu halten.

Pinturault klagte nach der Abfahrt über Schmerzen im rechten Knie. Der 27-jährige Franzose hatte durch einen Schlag eine Knochenprellung erlitten. Doch Pinturault trotzte der Blessur und setzte sich letztlich um 24 Hundertstel gegenüber Stefan Hadalin durch. Der Slowene profitierte nicht zuletzt vom Umstand, dass er als 30. der Abfahrt den Slalom eröffnen durfte. Hadalin ist jedoch schon oft starke zweite Durchgänge gefahren. Schon dreimal realisierte er Bestzeit in einem zweiten Lauf. Bronze ging an den Österreicher Marco Schwarz, der in Wengen die einzige Weltcup-Kombination dieses Winters gewonnen hatte.

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