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Berner Sicherheitsdirektor zieht gemischte Bilanz von YB-Meisterfeier

Der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) zieht eine gemischte Bilanz zur YB-Meisternacht. Ein schwerer Pyro-Unfall habe die Feierlichkeiten überschattet, zudem sei die Eigenverantwortung mancher Fans trotz Corona zeitweise an einem kleinen Ort gewesen.

01.08.2020 / 11:32 / von: rme/sda
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In der Nacht auf Samstag ist bei den YB-Feiern in Bern ein Mann schwer verletzt worden. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

In der Nacht auf Samstag ist bei den YB-Feiern in Bern ein Mann schwer verletzt worden. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

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Das sagte Nause am Samstag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Positiv beurteilte er die Polizei-Arbeit: Der Polizei sei es gelungen, die Anzahl Personen in der Ausgehmeile Aarbergergasse auf etwa 1000 Menschen zu begrenzen.

Wie viele Fans insgesamt in Bern unterwegs waren, lasse sich nur schwer abschätzen, sagte Nause. Das im Vorfeld befürchtete Szenario, dass Abertausende YB-Fans in die Stadt strömen würden, habe sich jedenfalls nicht bewahrheitet. Er gehe davon aus, dass der Grossteil der Anhänger dem Aufruf der Behörden Folge geleistet und in kleinem Rahmen gefeiert habe.

«Sehr gut» beurteilte Nause die Zusammenarbeit mit der Fanarbeit und dem BSC Young Boys. Der Verein hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass sich die Mannschaft nach der Rückkehr aus dem Wallis nicht in der Stadt zeigen werde.

Die Behörden hatten die Fans aufgefordert, gesittet zu feiern und die Corona-Regeln einzuhalten. Nach Feststehen des Meistertitels um 22.24 Uhr brachen in der Aarbergergasse aber kurzzeitig alle Dämme. Die Fans lagen sich in den Armen und feierten dichtgedrängt den Triumph.

Zum Pyro-Vorfall im Breitenrain-Quartier konnte Nause keine näheren Angaben machen. Laut Polizei wurde ein Mann durch Pyrotechnika schwer verletzt, die Ambulanz brachte ihn ins Spital. Die Ermittlungen seien im Gang, sagte Nause. Der Vorfall ereignete sich gegen 1 Uhr im Breitenrainquartier, unweit des Fanlokals «Halbzeit-Bar».

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