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Challandes nicht mehr Trainer des Kosovo

Bernard Challandes ist nicht mehr Nationaltrainer des Kosovo. Einen Tag nach der 1:2-Niederlage in der WM-Qualifikation gegen Georgien ist der Vertrag des Neuenburgers vorzeitig aufgelöst worden.

13.10.2021 / 14:44 / von: sda/mma
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Bernard Challandes ist nicht mehr Trainer des Kosovo. (Bild: KEYSTONE/EPA/Claudio Bresciani)

Bernard Challandes ist nicht mehr Trainer des Kosovo. (Bild: KEYSTONE/EPA/Claudio Bresciani)

In einer gemeinsamen Medienkonferenz verkündeten der kosovarische Verband FFK und Challandes das Ende der Zusammenarbeit. Als Grund gab der FFK die erfolglose Qualifikations-Kampagne an. Nach nur vier Punkten aus sieben Spielen belegt die Mannschaft derzeit den letzten Platz in der Gruppe B.

Auf die Euphorie nach der Beinahe-Qualifikation für die EM diesen Sommer folgt im Kosovo die Ernüchterung. Das 1:2 im Kellerduell gegen Georgien am Dienstag war für Challandes, dessen Vertrag bis nach der WM 2022 gelaufen wäre, schliesslich die berühmte eine Niederlage zuviel.

«Ich habe dem Präsidenten des Verbands mitgeteilt, dass ich mit seinem Entscheid nicht zufrieden bin», so Challandes an der Medienkonferenz. «Ich bin aber stolz und zufrieden damit, was wir erreicht haben.» Der 70-Jährige hatte die Mannschaft im März 2018 übernommen und war in der EM-Qualifikation mit seinen Spielern erst in der Barrage gescheitert.

Der ehemalige Trainer der Schweizer U21-Nationalmannschaft, der mit dem FC Zürich 2009 den Schweizer Meistertitel gewann, zeigte sich dankbar über die Zeit im Kosovo: «Für mich war wichtig, eine Mannschaft zu bilden, die guten Fussball zeigt. Ich denke, das ist mir gelungen. Deshalb bin ich trotzdem sehr dankbar.»

Der Kosovo definiert sich als Land seit der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 2008 nicht zuletzt über seine Fussball-Nationalmannschaft. Challandes hatte der Equipe und damit auch allen Menschen im Land neues Selbstvertrauen eingehaucht. Trotz seiner Erfolge konnte Challandes die ungeschriebenen Gesetze des Fussballs nicht überwinden. Seine jüngsten Resultate waren für eine Weiterbeschäftigung zu schlecht.