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FC St.Gallen weiter im Auf und Ab

Servette gewinnt erstmals seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2019 ein Meisterschaftsspiel gegen St.Gallen. Die Genfer setzen sich in der Ostschweiz 1:0 durch.

03.03.2021 / 20:14 / von: mle/sda
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Der FCSG um Alessandro Kräuchi (links) zieht gegen Servette-Verteidiger Gael Clichy den Kürzeren. (Bild: KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Der FCSG um Alessandro Kräuchi (links) zieht gegen Servette-Verteidiger Gael Clichy den Kürzeren. (Bild: KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Das Siegestor der Servettiens nach einer knappen halben Stunde war eigenartig. St.Gallens Innenverteidiger Leonidas Stergiou lenkte eine weite Freistossflanke von Théo Valls leicht mit dem Kopf ab. Der wenige Zentimeter neben Stergiou hochspringende Grejohn Kyei traf den Ball aber trotz der Ablenkung mit dem Kopf so gut, dass sich der Ball in einem Bogen unter die Latte senkte - für Goalie Lawrence Ati-Zigi nicht zu halten.

Servette, das St.Gallen in der Tabelle eingeholt hat, hatte im Herbst drei Auswärtsspiele am Stück gewonnen - eines davon bei den Young Boys -, aus den vier nachfolgenden Auswärtsspielen holten sie jedoch nur noch einen Punkt.

St.Gallen bleibt wie andere Mannschaften der Super League in einem Prozess des Auf und Ab. Zuletzt haben sich zwei Siege und zwei Niederlagen abgewechselt. Gegen Servette gingen die Ostschweizer leer aus, obwohl sie durchaus eine gute Leistung gezeigt hatten und auch zu einer Reihe guter Chancen gekommen waren. Ein Punktgewinn wäre verdient gewesen.

Der 25-jährige Franzose Grejohn Kyei entwickelt sich in seiner zweiten Saison mit Servette immer mehr zu dem Goalgetter, als den ihn der Klub im Sommer 2019 von Reims verpflichtet hatte. Mittlerweile ist Kyei bei neun Saisontoren angelangt, zwei weitere vergab er mit verschossenen Penaltys.

Ein Kuriosum lieferte Schiedsrichter Lukas Fähndrich. Er stellte nach 68 Minuten den Servettien Gaël Ondoua mit der Roten Karte vom Platz. Nach der Videokonsultation wechselte Fähndrich von der Roten zur Gelben Karte. Tatsächlich war es kein schweres Foul gewesen.

Seit ihrem Wiederaufstieg im Sommer 2019 haben die Genfer nun erstmals ein Meisterschaftsspiel gegen St.Gallen gewonnen. Aus den sechs vorangegangenen Direktbegegnungen hatten sie nur zwei Punkte geholt.