Pull down to refresh...
zurück

Federer siegt gegen Fucsovics nach Anfangsproblemen

Roger Federer qualifiziert sich am Australian Open in Melbourne für den 57. Grand-Slam-Viertelfinal seiner Karriere. Der Baselbieter besiegt Marton Fucsovics aus Ungarn 4:6, 6:1, 6:2, 6:2.

26.01.2020 / 13:53 / von: sda
Seite drucken
Roger Federer steht in Melbourne im Viertelfinal. (Bild: Keystone/SDA/MICHAEL DODGE)

Roger Federer steht in Melbourne im Viertelfinal. (Bild: Keystone/SDA/MICHAEL DODGE)

Federer fehlte für einmal die Leichtigkeit, die ihn ansonsten so auszeichnet. Vor allem im ersten Satz schien er die Strapazen der vierstündigen Partie gegen John Millman noch zu spüren, die er am Freitag weit nach Mitternacht erst im Super-Tiebreak für sich entschieden hatte.

Anders als gegen Millman geriet Federer aber gegen Fucsovics (ATP 67) nie in Gefahr, die Partie zu verlieren. Nachdem er im ersten Durchgang zu keiner einzigen Breakchance gekommen war, gelang Federer in den Sätzen zwei bis vier jeweils bei erster Gelegenheit ein Break. Bei eigenem Aufschlag wirkte er zwar weniger überzeugend als gewöhnlich, den Vorteil gab er aber jeweils nicht mehr aus der Hand.

Federer bestätigte im Platzinterview mit John McEnroe die Nachwehen seines Efforts gegen Millman 48 Stunden zuvor. "Nach dem guten Start in den zweiten Satz ging aber alles viel einfacher", so Federer, der mit seiner 15. Viertelfinal-Qualifikation in Melbourne den Rekord von John Newcombe übertraf.

In den Viertelfinals trifft Federer mit dem Amerikaner Tennys Sandgren auf einen Gegner, gegen den er noch nie gespielt hat. Der 28-Jährige aus dem Bundesstaat Tennessee setzte sich gegen den Italiener Fabio Fognini (ATP 12) nach einem harten Kampf in vier Sätzen durch. Obwohl nur die Nummer 100 der Weltrangliste ist Sandgren ein unbequemer Gegner. Er schlug auf dem Weg in die Viertelfinals neben Fognini auch Matteo Berrettini und Sam Querrey.

Vor zwei Jahren hatte Sandgren in Melbourne unter anderem dank Siegen gegen Stan Wawrinka und Dominic Thiem bereits einmal die Runde der letzten acht erreicht. Aufgrund von rechtspopulistischen Einträgen in den sozialen Netzwerken geriet der Amerikaner damals aber auch stark in die Kritik.