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Finnen debütieren mit überraschendem Sieg

Bei Finnlands Debütspiel an einem grossen Turnier steht der sportliche Ausgang nicht zuoberst. Nach dem Zusammenbruch des Dänen Christian Eriksen verliert Dänemark gegen Finnland 0:1.

12.06.2021 / 22:40 / von: cgr/sda
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Joel Pohjanpalo (links) mit verhaltener Freude nach seinem 1:0. (Bild: KEYSTONE/EPA/Martin Meissner / POOL)

Joel Pohjanpalo (links) mit verhaltener Freude nach seinem 1:0. (Bild: KEYSTONE/EPA/Martin Meissner / POOL)

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Nach den dramatischen Ereignissen um den Starspieler Christian Eriksen von Inter Mailand sprachen sich die Delegationen Dänemarks und Finnlands dafür aus, dass der lange unterbrochene Match der EM-Gruppe B fortgesetzt werden soll. Die UEFA willigte ein. So wurden die verbleibenden fünf Minuten der ersten Halbzeit fertig gespielt, und nach einer Pause von fünf Minuten, während der die Spieler auf dem Rasen blieben, ging es mit der zweiten Halbzeit weiter.

Den Spielern war von aussen nicht viel anzumerken, aber in ihnen sah es vielleicht anders aus. Sie spielten in dem hohen Tempo der ersten Hälfte weiter. Im ganzen Match erging es den Dänen ähnlich, wie es am Nachmittag den Schweizern im Match gegen Wales ergangen war: Sie dominierten und kamen gegen den Aussenseiter zu Chancen, die zu einem ungefährdeten Sieg hätten ausreichen müssen. Nach einer Stunden hatten die Dänen 18 Mal aufs Tor geschossen, die Finnen nie. Aber der erste Abschluss der defensiv ausgerichteten Finnen sass: Der Bundesliga-Goalgetter Joel Pohjanpalo aus Urs Fischers Ensemble von Union Berlin erwischte Goalie Kasper Schmeichel mit einem zentralen Kopfball, der haltbar zu sein schien.

Im Spiel der Dänen drehte sich vieles um den zuverlässigen Pierre-Emile Höjbjerg, der in der letzten Saison in der Premier League keine Spielminute verpasst hatte, obwohl er im breiten Kader von Tottenham Hotspur spielt. Der 25-Jährige hatte in der ersten Halbzeit auch die beste Chance. Lukas Hradecky, Leverkusens Goalie im finnischen Tor, wehrte Höjbjergs Kopfball mit einer tollen Parade ab. Es war eine von zahlreichen Szenen, in der Finnlands Defensive in Nöte geriet. Nach 74 Minuten annullierte Höjbjerg seine gute Bewertung selber, indem er mit einem schwach getretenen Foulpenalty an Hradecky scheiterte.

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