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Französischer Sender verpasst späten VAR-Entscheid

Die Splitter vom Donnerstag: Lionel Messis verlorene Wette und das happige Missgeschick von Frankreichs grösstem TV-Sender TF1.

01.12.2022 / 14:01 / von: sda
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Nach dem Spiel des Weltmeisters gegen Tunesien schaltete der Sender TF1 so rasch in die Werbung, dass die Zuschauer die Intervention des VAR nach dem Schlusspfiff verpassten. Erst nach dem Werbeblock erfuhren sie, dass das 1:1 von Antoine Griezmann annulliert worden war. "Wir entschuldigen uns bei allen, die diesen Moment nicht live erleben konnten", hiess es am Abend in einer Mitteilung, die TF1 auf den sozialen Medien verbreitete.

Szczesny verlor Wette gegen Messi

Polens Goalie Wojciech Szczesny verlor eine Wette gegen Lionel Messi. Nachdem er den Argentinier bei einem Zweikampf im Strafraum leicht am Kopf getroffen hatte und der Schiedsrichter die Szene auf Hinweis des VAR überprüfte, habe er zu Messi gesagt: "Ich wette hundert Euro, dass er ihn nicht gibt." Der Referee entschied jedoch auf Penalty, sodass Szczesny nach dem Abpfiff einräumte: "Die Wette gegen Messi habe ich wohl verloren." Begleichen will Szczesny die Wettschulden nicht. Messi habe genug Geld, befand er lachend. Schlimmer dürfte für den Argentinier ohnehin sein, dass ihn Szczesny mit dem gehaltenen Penalty um das 94. Länderspiel-Tor gebracht hat.

Journalisten im Vormarsch

Declan Rice kam bestens gelaunt an die Darts-Scheibe. Wie es bei Englands Nationalmannschaft so Tradition ist, treten die Profis dort in regelmässigen Abständen gegen Journalisten an. In der grossen gemütlichen Halle in Al-Wakra - etwas abseits der Metropole Doha - bekam es der Mittelfeldspieler am Donnerstag mit einer Reporterin zu tun und unterlag im direkten Duell, bei dem nach drei geworfenen Pfeilen die Punkte gezählt werden. "Die Journalisten sind auf dem Vormarsch", rief der 23-Jährige. Die Duelle zwischen Profis und Reportern veranstalteten die Three Lions schon bei den vergangenen Turnieren. Bei der WM 2018 in Russland setzten sich die Fussballer mit 9:2 Siegen durch. Bei der EM 2021 war es knapper. Mit 7:6 behielten die Profis die Oberhand.