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Gedenkfeier für verstorbene Basketball-Legende Kobe Bryant

Tausende Menschen, darunter zahlreiche Prominente weit über die Sportszene hinaus, nehmen bei einer Trauerzeremonie Abschied von dem bei einem Helikopter-Absturz verstorbenen Kobe Bryant.

24.02.2020 / 22:10 / von: sda
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Bei der Gedenkfeier im Staples Center in Los Angeles gedachten die Gäste am Montag auch Bryants Tochter Gianna, die bei dem Unglück vor einem Monat ebenfalls ums Leben gekommen war.

"Ich bin hier, weil ich Kobe liebe", sagte Sängerin Beyoncé, die die Zeremonie mit ihrem Song "XO" eröffnete - einem der Lieblingssongs der einstigen Lakers-Koryphäe. An der Feier nahmen zahlreiche frühere NBA-Grössen wie Magic Johnson, Michael Jordan, Shaquille O'Neal und Kareem Abdul-Jabbar teil, ausserdem anderweitige Prominenz wie Regisseur Spike Lee, Rapper Snoop Dogg, Sängerin Alicia Keys und TV-Moderator Jimmy Kimmel teil.

Bryants Witwe Vanessa erinnerte in einer Rede an ihren Mann und ihre im Alter von 13 Jahren verstorbene Tochter. "Er war mein Ein und Alles", sagte sie über den Basketballspieler, den sie kennengelernt hatte, als sie 17 Jahre alt war. "Er war der unglaublichste Ehemann."

Mit tränenerstickter Stimme äusserte sie auch ihre Trauer darüber, ihrer Tochter nicht beim Erwachsenwerden zusehen zu können. "Ich werde ihr nicht sagen können, wie zauberhaft sie am Tag ihrer Hochzeit aussieht."

Bryant, seine Tochter Gianna und sieben weitere Menschen waren am 26. Januar bei einem Hubschrauberabsturz nordwestlich von Los Angeles ums Leben gekommen. Das Unglück und der Tod des 41-jährigen Superstars lösten weltweit Bestürzung aus.

Die Trauerzeremonie mit 20'000 Teilnehmern fand nun in der Arena statt, in der Bryants Los Angeles Lakers ihre Heimspiele austragen. Das Datum - der 24.02. - passt zu den Trikot-Rücknummern von Bryant (24) und Gianna (2).

Bryant gilt als einer der besten Spieler in der Geschichte der NBA. Er holte in seiner 20-jährigen Laufbahn fünf NBA-Meisterschaften mit den Lakers und gewann bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012 die Goldmedaille mit dem US-Team. 2016 beendete er seine Karriere.