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Geisterskirennen stellen Adelboden und Wengen vor finanzielle Herausforderungen

An den Weltcup-Skirennen in der Schweiz werden keine Zuschauer am Pistenrand zugelassen. Dies haben Swiss-Ski und die Organisatoren entschieden. Die Verantwortlichen der finanziell angeschlagenen Rennen in Adelboden und Wengen blicken in eine ungewisse Zukunft.

16.10.2020 / 17:43 / von: rme
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Die Zuschauer werden den Skirennen in Adelboden fehlen. (Bild: KEYSTONE/PK)

Die Zuschauer werden den Skirennen in Adelboden fehlen. (Bild: KEYSTONE/PK)

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Die legendären Skirennen am Lauberhorn und Chuenisbärgli müssen im kommenden Jahr ohne Zuschauer auskommen. Swiss-Ski hat dies zusammen mit den jeweiligen Organisatoren aufgrund der unsicheren Lage entschieden. Keine Zuschauer bedeuten gleichzeitig auch keine Einnahmen. Dies stellen die finanziell angeschlagenen Rennen vor grosse Herausforderungen.

Im Beitrag von RADIO TOP erklären die Organisatoren der Skirennen in Adelboden und Wengen, welche finanziellen Auswirkungen das Zuschauerverbot hat:

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Im Frühling forderten die Organisatoren der Lauberhornrennen mehr Geld von Swiss-Ski. Daraufhin drohte der Verband sogar, die Rennen aus dem Kalender streichen zu lassen. Dank der Vermittlung durch den Bund konnten sich beide Parteien einigen.

Finanzielle Hilfe gibt es nun auch vom Bund. Dieses Geld wird in den Kassen der beiden Veranstalter auch dringend gebraucht. «Zwar können die Kosten des Aufbaus der Zuschauertribünen und der ganzen Infrastruktur eingespart werden, gleichzeitig fallen aber eben auch die Zuschauereinnahmen weg», sagt Christian Haueter, Geschäftsführer der Rennen in Adelboden.

In Adelboden und in Wengen gebe es aber positive Signale von Seiten der Sponsoren. Durch die Fernsehübertragung könnten sich einige weiterhin gut positionieren. Beide Organisatoren blicken trotz der Unterstützungen in eine ungewisse finanzielle Zukunft.

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