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Jona übernimmt kurzfristig Frauen-Faustball-WM 2021

Eigentlich hätte die Faustball-WM der Frauen im November 2020 in Chile stattfinden sollen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die WM jedoch auf 2021 verschoben. Sie findet nun in Jona SG statt.

04.12.2020 / 08:36 / von: lpe/asl
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Generalsekretär Josef Andolfatto und Zentralpräsident Franco Giori von Swiss Faustball freuen sich mit OK-Präsident Martin Stöckling und Vereinspräsident Martin Grögli vom TSV Jona Faustball (v.l.n.r.) über die Ausrichtung der Frauen-WM 2021. (Bild: WM-OK/Fredi Fäh)

Generalsekretär Josef Andolfatto und Zentralpräsident Franco Giori von Swiss Faustball freuen sich mit OK-Präsident Martin Stöckling und Vereinspräsident Martin Grögli vom TSV Jona Faustball (v.l.n.r.) über die Ausrichtung der Frauen-WM 2021. (Bild: WM-OK/Fredi Fäh)

An der letzten WM haben die Schweizerinnen die Silbermedaille gewonnen. (Bild: Valentin Weber /IFA)

An der letzten WM haben die Schweizerinnen die Silbermedaille gewonnen. (Bild: Valentin Weber /IFA)

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Bereits 2006 fand die Faustball-WM der Frauen in Jona SG statt. Nun kehrt sie dorthin zurück. Die Faustball-WM 2020 wurde wegen Corona auf das Jahr 2021 verschoben. Damit hat sich auch der Austragungsort geändert. Statt wie ursprünglich geplant in Chile, wird die Faustball-WM nun im Kanton St.Gallen ausgetragen. Dies hat der Internationale Faustballverband (IFA) in seiner letzten Präsidiumssitzung bekanntgegeben.

Keine leichte Aufgabe

Im Gespräch mit RADIO TOP berichtet Martin Grögli, Präsident des TSV Jona Faustball und Vize-OK-Präsident der Heim-WM, dass die Entscheidung, die WM in Jona auszuführen, nicht einfach gewesen sei. Sicherheitsaspekte, aber auch die finanzielle Unsicherheit in der Corona-Pandemie, hätten zuerst geklärt werden müssen.

Dank der guten Sport-Infrastruktur und der Erfahrung aus der Organisation der Faustball-Frauen-WM 2006, eigne sich Jona aber ohne grösseren Mehraufwand zur Durchführung des Anlasses. Daher organisiert das Team um Martin Grögli und Charly Raymann nun eine «Weltmeisterschaft der Solidarität».

Martin Grögli spricht im TOP Regiosport über die kurzfristige Organisation der Frauen-Faustball-WM 2021:

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Eine Motivation für die kurzfristige Übernahme der Organisation der Heim-WM war auch, dass Spielerinnen aus dem eigenen Team für die Nationalmannschaft auflaufen dürften. Damit könnten die eigenen Spielerinnen vor heimischem Publikum ihr Bestes geben, so Grögli.

Wenn alles nach Plan läuft, werden im Juli 2021 bis zu 16 Frauen-Nationalmannschaften in Jona SG dabei sein und um den Weltmeistertitel im Faustball kämpfen.

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