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Lugano und Zürich sind bislang unter den Erwartungen geblieben

Lugano gegen Zürich ist in der 11. Runde der Super League das einzige Duell zweier Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Beide Klubs liegen hinter den Erwartungen zurück.

20.10.2019 / 06:00 / von: sda
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Mit zwei guten Auftritten beim 0:0 in der Europa League gegen Dynamo Kiew und beim 2:1 in Sitten - nach zuvor acht Meisterschaftsspielen ohne Sieg - hat Luganos Trainer Fabio Celestini vor der Nationalmannschaftspause gerade noch die Kurve gekriegt. Die Tessiner sind nach Platz 3 in der letzten Saison eine der Enttäuschungen der laufenden Meisterschaft. Mit neun Punkten liegen sie derzeit nur im 8. Rang.

"Die beiden Partien gegen Kiew und Sion haben Mumm gegeben", sagte Celestini. Dem Trainer bot sich wieder einmal die Möglichkeit, mit der Mannschaft eine längere Phase zu trainieren, da Lugano im Gegensatz zum FCZ in den letzten zwei Wochen kaum Abwesende zu beklagen hatte. Zudem bot die Spielpause den Tessinern auch die Möglichkeit zur Regeneration nach zuvor sieben Partien in drei Wochen.

Trotz des 4:0-Sieges zum Saisonauftakt im Letzigrund und vier Siegen in den letzten fünf Duellen mit dem FCZ erwartet Celestini eine schwierige Aufgabe am Sonntag. "Wichtig wird sein, wer das erste Tor schiessen wird." Einmal in Rückstand geraten, hätten beide Teams bislang Mühe gehabt.

"Wir werden unsere DNA durchziehen"

Bereits viermal verlor der FCZ in dieser Saison 0:4, so auch zuletzt zuhause gegen die Young Boys. Ludovic Magnin nimmt aber seine Mannschaft in Schutz. "Mir ist lieber, wir spielen beim Stand von 0:2 auf 'tutti' und versuchen, die Partie noch zu drehen, als das Resultat zu halten, um nur 0:2 zu verlieren." Dieser Mut werde im Lauf einer Saison mit Siegen belohnt, ist der Romand überzeugt.

Trotz der bereits 22 Gegentore - drei mehr als der Tabellenletzte Thun - ist Magnin von seiner Defensive überzeugt. "Wir haben in den anderen Spielen gezeigt, dass wir verteidigen können. Wir sind fähig, zu Null zu spielen." Seinen Spielstil ändern will der FCZ trotz der bislang mässigen Resultate und nur acht geschossenen Toren aber nicht. "Wir werden unsere DNA durchziehen", so Magnin. "Wir haben viele junge Spieler weiterentwickelt und in gewissen Spielen guten Fussball gezeigt." Ihre Ziele könnten sie nach wie vor erreichen.

Setzt St. Gallen Serie fort?

In den weiteren Partien vom Sonntag spielen Luzern gegen Sion und Servette gegen St. Gallen. Die Ostschweizer sind mit drei Siegen und dem jüngsten 0:0 daheim gegen Basel die Mannschaft des Augenblicks. Bei den Genfern lösten sich seit dem letzten Erfolg (4:0 in Thun Ende August) Unentschieden und Niederlagen Runde für Runde ab. Servettes letzter Sieg gegen St. Gallen (3:1) geht auf den Februar 2004 zurück, auf die erste Saison mit dem Super-League-Modus.

Sion ist die Mannschaft mit dem sonderbarsten Saisonverlauf. Nach ihren fünf Siegen am Stück sind die Walliser jetzt auf dem Weg zu einer ebenso langen Niederlagenserie. In Luzern könnte die Reihe auf vier Niederlagen anwachsen. Derweil haben sich die ebenfalls in die Bredouille geratenen Innerschweizer mit zwei Siegen in den letzten drei Spielen etwas aufgefangen.