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Lukas Wittwer steht erstmals auf dem Weltcup-Podest

Lukas Wittwer vom Judoclub Uster schaffte es erstmals auf Stufe Weltcup aufs Podest. Beim European Open in Cluj-Napoca in Rumänien belegte der 20-Jährige in der Klasse bis 81 kg den 3. Platz.

04.06.2019 / 08:34 / von: mma
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Lukas Wittwer freut sich über sein erstes Weltcup-Podest. (Bild: judo-club-uster.ch)

Lukas Wittwer freut sich über sein erstes Weltcup-Podest. (Bild: judo-club-uster.ch)

Wittwer (r.) verlor lediglich gegen den späteren Sieger Vladimir Achalkazi (2. v. l.) (Bild: judo-club-uster.ch)

Wittwer (r.) verlor lediglich gegen den späteren Sieger Vladimir Achalkazi (2. v. l.) (Bild: judo-club-uster.ch)

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«Es sind viele Emotionen durch mich durchgeflossen», sagt Wittwer nach seinem Premierenpodest. Es sei der Lohn für die harte Arbeit der letzten Wochen und Monaten gewesen. Nach zwei Siegen zum Auftakt unterlag Wittwer zwar im Viertelfinal dem späteren Sieger Vladimir Achalkazi aus Georgien. Danach aber in der Hoffnungsrunde folgten zwei weitere Erfolge. Mit Ippon, einem sofortigen Sieg, schlug er zunächst den Ukrainer Hievorh Manukjan und danach auch den Franzosen Nicolas Chilard.

Im Beitrag von RADIO TOP spricht Wittwer über seinen bisher grössten Erfolg:

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Der Erfolg gibt dem 20-jährigen Judoka nicht nur einen Motivationsschub, sondern könnte sich auch in anderen Bereichen auszahlen. Und zwar wörtlich: Denn Wittwer sucht dieses Jahr das erste Mal nach Sponsoren. Dies ist in einer Randsportart wie Judo nicht immer einfach. Dementsprechend glücklich ist er über seinen Erfolg im Weltcup.

Doch Wittwer hat grosse Ziele. Denn der Weltcup ist nicht die höchste Stufe im Judo. Er will auf die Grand-Prix-Stufe und dort Turniere bestreiten. Doch zuerst wolle er Erfahrungen und Ergebnisse im Weltcup sammeln. Er weiss auch, wo er sich noch verbessern muss: «In der Technik sind wir in der Schweiz schon sehr gut, aber im Kraft- und Ausdauerbereich und der Geschwindigkeit habe ich schon noch Steigerungspotenzial.»

Das Fernziel des Schweizer Judokas ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris.

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