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Marcel Hirscher gewinnt den Klassiker von Adelboden

Marcel Hirscher gewann überlegen, mit 71 Hundertsteln Vorsprung auf den Norweger Henrik Kristoffersen, der nach dem ersten Lauf noch 12 Hundertstel vor ihm gelegen hatte. Dritter wurde der Franzose Thomas Fanara. Die Schweizer müssen weiter auf einen Podestplatz in Adelboden warten.

12.01.2019 / 15:18 / von: sbr/sda
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Die Sonne ist wieder draussen, sodass der zweite Lauf starten kann. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

Die Sonne ist wieder draussen, sodass der zweite Lauf starten kann. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

Alle fiebern mit in Adelboden. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

Alle fiebern mit in Adelboden. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

Der Druck der Schweizer Skifahrer vor dem eigenen Publikum ist gross. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

Der Druck der Schweizer Skifahrer vor dem eigenen Publikum ist gross. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

Ein Meer aus Fahnen - Die Schweizer Fans bieten starke Unterstützung. (Bild: RADIO TOP/ Daniel Schmuki)

Ein Meer aus Fahnen - Die Schweizer Fans bieten starke Unterstützung. (Bild: RADIO TOP/ Daniel Schmuki)

Im Riesenslalom am Chuenisbärgli haben es die Schweizer nicht aufs Podest geschafft. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

Im Riesenslalom am Chuenisbärgli haben es die Schweizer nicht aufs Podest geschafft. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

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Marcel Hirscher, kurz vor Weihnachten in Saalbach nur Sechster, rückte beim Weltcup-Riesenslalom in Adelboden die Hierarchie auf eindrückliche Weise wieder zurecht. Der Österreicher errang seinen 66. Sieg im Weltcup. Den Riesenslalom in Adelboden entschied er nach 2012, 2015 und 2018 zum vierten Mal für sich. In dieser Saison triumphierte er zum nun schon achten Mal.

Die Fahrt von Henrik Kristoffersen war die letzte und allesentscheidende. Kurz vor dem Ziel entschied sich der Skikrimi. Live vor Ort liess sich unser Sportredaktor Daniel Schmuki davon anstecken:

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Die Schweizer weit vom Podest entfernt
Die Schweizer Riesenslalom-Spezialisten, die in diesem Winter schon zweimal auf dem Podium vertreten waren, brachten in ihrem Heimrennen mit Gino Caviezel ihren besten Mann lediglich auf Platz 9. Mit diesem Ergebnis durfte der Bündner aber sehr zufrieden sein. Es war sein bestes in diesem Winter, in dem er zuvor schon dreimal in den Top 15 vertreten war, aber nie besser als Zwölfter. Seinen Karriere-Bestwert im Riesenslalom, Platz 8, verpasste er zudem nur knapp.

Caviezel klassierte sich unmittelbar vor Marco Odermatt, der im ersten Lauf gleich zweimal mit dem Arm an einem Tor hängen geblieben war. Im zweiten Anlauf machte es der 21-jährige Junioren-Weltmeister besser. Diesmal blieb der Nidwaldner ohne grossen Makel, was ihn im Klassement vom 16. auf den 10. Platz nach vorne trug. Das ist seine zweitbeste Klassierung im Riesenslalom, nachdem er Anfang Dezember in Val d'Isère Siebenter geworden war.

Das Fazit zur Leistung der Schweizer Skifahrer im RADIO TOP-Beitrag:

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Weniger gut lief es Loïc Meillard. Zuletzt in Saalbach hatte der Walliser als grossartiger Zweiter brilliert, aber in Adelboden fuhr er vor allem im ersten Lauf zu rund und zu brav. Im zweiten Durchgang griff er vehement an, doch dabei schlichen sich Fehler ein, die ihn auf Position 14 abrutschen liessen.

Pech hatte der Ostschweizer Cédric Noger, der in Saalbach als 18. überrascht hatte, nun aber in seinem erst dritten Weltcuprennen die Qualifikation für den zweiten Lauf um zwei Hundertstel verpasste.

Der Bündner Thomas Tumler, der Zweite von Beaver Creek, schied im ersten Durchgang aus, nachdem er schon im oberen Teil einen zeitraubenden Fehler begangen hatte.

Bereits nach dem ersten Lauf sah es für die Schweizer nicht sehr verheissungsvoll aus.

Die Einschätzung unseres Sportredaktors Daniel Schmuki nach dem ersten Lauf aus Adelboden:

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Als bester seiner Mannschaft klassierte sich Gino Caviezel nach dem ersten Lauf auf Platz 11. Exakt eine Sekunde verlor der Bündner auf die Bestzeit von Kristoffersen. Caviezel war in diesem Winter schon dreimal in den Top 15 vertreten, aber nie besser als Zwölfter. 

Wie Gino Caviezels Taktik für den zweiten Lauf aussieht, sagt er im RADIO TOP-Interview:

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Nach dem ersten Lauf war es am Chuenisbärgli Zeit für das Mittagsmahl. Am Pistenrand kommt derweil der flüssige Käse dieser mit Tischchen, Rechaud und Caquelon ausgerüsteten Fans aus dem Kanton Bern langsam ins Köcheln. So sieht die Gaumenfreude aus: 

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