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Rassismus-Vorwürfe gegen FCSG-Profi

Beim Testspiel des FC St.Gallen gegen den deutschen Zweitligisten Bochum kam es kurz vor der Pause zum Eklat. Ein Spieler von Bochum erhebt Rassismusvorwürfe gegen einen St.Galler Profi. Dieser wird vom FC St.Gallen in Schutz genommen.

10.07.2019 / 14:46 / von: mma/mco
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Bochum-Trainer Robin Dutt muss Osei-Tutu nach dem Vorfall beruhigen. (Bild: Screenshot/Youtube VfL BOCHUM 1848)

Bochum-Trainer Robin Dutt muss Osei-Tutu nach dem Vorfall beruhigen. (Bild: Screenshot/Youtube VfL BOCHUM 1848)

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Es ist kurz vor der Pause im Testspiel zwischen dem FC St.Gallen und dem VfL Bochum in St.Margrethen. Ein Bochum-Spieler, Jordi Osei-Tutu, geht auf den Schiedsrichter zu, beschwert sich, verwirft die Arme und bricht dann in Tränen aus. Er zieht sich das Trikot übers Gesicht und verlässt den Platz. Später postet er auf Instagram ein Bild mit der Unterschrift «Sag nein zu Rassimus!». «Watson» berichtete darüber.

Im Video ist die Szene ab Minute 50 zu sehen:

Wurde der 20-jährige Osei-Tutu von einem St.Galler Spieler rassistisch beleidigt? Wie der «Blick» schreibt, handle es sich um den tunesischen FCSG-Aussenverteidiger Slimen Kchouk. Bestätigen will der FC St.Gallen den Namen aber nicht. Gegenüber «Blick» bestätigt Mediensprecher Daniel Last allerdings die Rassismusvorwürfe gegen einen Spieler der Espen.

Matthias Hüppi, der Präsident des FC St.Gallen verteidigt im Beitrag von RADIO TOP seinen Spieler: 

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In einem Facebook-Post nimmt der FC St.Gallen Stellung zum Vorfall: «Der betroffene Spieler hat in einem klärenden Gespräch mit den Verantwortlichen glaubhaft versichert, sich auch gestern im Spiel gegen den VfL Bochum an diesen Vereinsgrundsatz gehalten zu haben.»

 

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