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Schweizer Frauenstaffel holt Olympiaticket

Die Schweizer Biathletinnen bleiben beim Staffel-Weltcup in Östersund mit Platz 9 leicht unter den Erwartungen.

05.12.2021 / 16:07 / von: sda
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Immerhin ist mit dieser Klassierung das von Swiss Olympic geforderte Top-Ten-Resultat für Peking 2022 in trockene Tücher gelegt.

Seit den drei Podestplätzen im Winter 2019/20 gilt die Frauenstaffel als Paradedisziplin der Biathlon-Equipe. Vergangene Saison fielen die Resultate zwar bescheidener aus, gleichwohl geniesst dieser Wettkampf bei den Frauen eine besonders hohe Bedeutung und schweisst die Equipe zusammen.

Amy Baserga hatte bei ihrer Premiere zunächst eine ordentliche Leistung abgeliefert. Nach einem fehlerfreien Liegendanschlag verhinderte die Junioren-Weltmeisterin aus Einsiedeln stehend die Strafrunde. Sie übergab mit 38 Sekunden Rückstand auf Platz 10, Lena Häcki rückte auf Platz 6 vor, der Abstand zum Podestplatz betrug 40 Sekunden.

Der Einbruch kam mit Aita Gasparin und der Strafrunde - die wird in der Staffel erst fällig, wenn mit maximal drei Nachladern nicht alle Scheiben abgeräumt werden - nach dem Stehendschiessen. Selina Gasparin übernahm als Neunte und verteidigte diese Position mit nur einem Fehlschuss souverän.

Weger behauptet sich in den Top Ten

Benjamin Weger nutzte Platz 10 im Sprint auch zu einer Top-Ten-Klassierung in der Verfolgung. Der Walliser kam nach zwei Strafrunden erneut als Zehnter ins Ziel. Auffallend ist besonders, dass die Laufleistung des Wallisers wieder besser wird. Der Routinier blickt somit auf einen gelungen Saisoneinstieg an den zwei Wochenenden in Schweden zurück - Platz 15 und zweimal ein 10. Rang darf sich sehen lassen.