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Schweizer Männer zum Start unterschiedlich erfolgreich

Nina Betschart und Tanja Hüberli ziehen an der Beachvolleyball-EM in Lettland direkt in die Achtelfinals ein. Eine Zusatzschlaufe müssen dagegen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré einlegen.

16.09.2020 / 20:13 / von: sda
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Nina Betschart/Tanja Hüberli siegten gegen die Spanierinnen Paula Gutierrez/Maria Marquez im "Final" ihrer Gruppe absolut souverän 21:15, 21:8. Die EM-Zweiten von 2018 und WM-Vierten des Vorjahrs wurden ihrer Favoritenrolle damit bisher gerecht. Gegen wen sie in den Achtelfinals spielen, ist noch offen. Das russische Duo Xenia Dabischa/Daria Rudych duelliert sich am Donnerstagmittag mit den an zehnter Stelle gesetzten Deutschen Kim Behrens/Cinja Tillmann um das Achtelfinal-Duell gegen die Schweizerinnen.

Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré verloren dagegen ihr zweites Gruppenspiel gegen die Deutschen Victoria Bieneck/Isabel Schneider 17:21, 22:24, 10:15. Nachdem sie im zweiten Durchgang einen Dreipunkte-Rückstand (16:19) noch wettmachen konnten, gelang den Schweizerinnen im dritten Satz die Wende nicht mehr. In ihrem Sechzehntelfinal am Donnerstag treffen sie als Favoritinnen am Donnerstag auf Jagoda Gruszczynska/Aleksandra Wachowicz aus Polen.

Sieg und Niederlage für Männer

Unterschiedlich erfolgreich sind die Männer in das Turnier gestartet. Die als Nummer 12 gesetzten Mirco Gerson/Adrian Heidrich setzten sich gegen das deutsche Duo Armin Dollinger/Sven Winter knapp in drei Sätzen durch.

Während Gerson/Heidrich am Donnerstag in ihrer Gruppe um die direkte Qualifikation für die Achtelfinals spielen, kämpfen Florian Breer/Marco Krattiger gegen das Ausscheiden. Das neu formierte Duo, das letzte Woche im niederländischen Utrecht ein hervorragend besetztes Einladungsturnier gewonnen hatte, verlor zum Auftakt der EM gegen die Italiener Jakob Windisch/Adrian Carambula 18:21, 17:21.

Vier positive Corona-Tests

Das Coronavirus sorgte auch in Lettland für Aufsehen. Insgesamt vier Spieler von drei Männerteams wurden positiv getestet, wie die Organisatoren verkündeten. Die Equipen aus Russland, der Ukraine und Österreich wurden nicht zur EM zugelassen. Ein weiteres Team sei zudem gar nicht erst angereist.