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Stadtzürcher Stimmbevölkerung fördert Entwicklungshilfe

In der Stadt Zürich sagt das Stimmvolk klar Ja zum Gegenvorschlag des Gemeinderats zur 1%-Initiative. Auch die anderen Vorlagen wurden deutlich angenommen.

17.11.2019 / 15:29 / von: mma
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Die Stadtzürcher Stimmbevölkerung nimmt alle Vorlagen an. (Symbolbild: RADIO TOP/Marija Lepir)

Die Stadtzürcher Stimmbevölkerung nimmt alle Vorlagen an. (Symbolbild: RADIO TOP/Marija Lepir)

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Vor drei Jahren forderte die Ein-Prozent-Initiative, dass die Stadt Zürich mehr in die Entwicklungszusammenarbeit investieren soll. Um genau zu sein: ein Prozent des jährlichen Stadtbudgets. Der Gemeinderat lehnte dies ab, legte allerdings einen Gegenvorschlag vor. Daraufhin wurde die Initiative zurückgezogen. Dieser Vorschlag wurde nun vom Stimmvolk deutlich angenommen – mit fast 70 Prozent Ja-Stimmen.

Künftig wird die Stadt jährlich 0.3 Prozent des Jahresbudget in die Entwicklungshilfe investieren. Das sind zwischen 5 und 18 Millionen Franken jährlich. In finanziell guten Zeiten kann der Betrag auf ein Prozent des Budgets anwachsen, in schlechten Jahren kann er ausfallen.

TELE TOP hat mit der SP und der FDP über den Gegenvorschlag gesprochen:

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Auch die weiteren Vorlagen wurden von der Bevölkerung gutgeheissen. Es handelt sich hierbei um die Instandsetzung und den Umbau des Sozialzentrum an der Hönggerstrasse, den Schulneubau der Schulanlage Allmend und die Vereinbarung zwischen Kanton und Stadt über die Errichtung und Betrieb des Forensischen Instituts Zürich. 

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