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Wiederanpfiff am 19. Juni: Klubs wollen Saison fortsetzen

Die Super League wird am 19. Juni fortgesetzt, aber nicht aufgestockt. Dies haben die Vertreter der 20 Klubs der Swiss Football League an der ausserordentlichen Generalversammlung in Bern beschlossen.

29.05.2020 / 12:33 / von: szw/sda
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Die Super League und die Challenge League starten ab dem 19. Juni mit Geisterspielen. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Die Super League und die Challenge League starten ab dem 19. Juni mit Geisterspielen. (Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, informiert über die Beschlüsse der ausserordentliche Generalversammlung. (Bild: KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, informiert über die Beschlüsse der ausserordentliche Generalversammlung. (Bild: KEYSTONE/Alessandro della Valle)

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Mit 17 Stimmen dafür, zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme fiel das Ergebnis für den Wiederanpfiff am 19. Juni deutlich aus. Der Neustart in drei Wochen erfolgt mit Geisterspielen. Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern bleiben vom Bundesrat bis Ende August untersagt.

Die bisher letzten Spiele in der Super League, in welcher noch 13 Runden ausstehen, waren am 23. Februar über die Bühne gegangen. Damals endete das Spitzenspiel zwischen Leader St. Gallen und den punktgleichen Young Boys nach einer dramatischen Schlussphase 3:3.

Meisterschaftsende Anfang August

Der Fahrplan für die Klubs, die ein eingeschränktes Training mit wenigen Ausnahmen (Sion, Xamax) bereits aufgenommen und ab dem 6. Juni die Möglichkeit für Testspiele haben, präsentiert sich nun sehr sportlich. Ab dem 19. Juni und bis zum letzten Spiel voraussichtlich Anfang August gibt es kaum mehr Verschnaufpausen, zumal auch noch drei Cuprunden im Kalender stehen, sowie im August die Fortsetzung der Europacup-Wettbewerbe mit dem FC Basel in der K.o.-Phase der Europa League.

Die Zustimmung für eine Weiterführung der Meisterschaft geht einher mit einem Übergangsreglement, das unter anderem den Punkt mit den Ende Juni auslaufenden Spielerverträgen klärt. Ähnlich wie in der Deutschland müssen die Klubs ausserdem strenge Auflagen befolgen. Wie in der Bundesliga sind bis Saisonende fünf Auswechslungen (bei drei Wechselgelegenheiten) erlaubt. Diese Möglichkeit zur Belastungsreduzierung genehmigte die FIFA unlängst generell für den weiteren Spielbetrieb.

Klare Mehrheit gegen Aufstockung

Die Super League wird nicht von zehn auf zwölf Mannschaften aufgestockt. Die Vertreter der 20 Klubs der Swiss Football League sprachen sich an der ausserordentlichen Generalversammlung in Bern mit 14:5 Stimmen (bei einer Enthaltung) gegen den Antrag von Lausanne-Sport aus.

Damit bleibt es bei je zehn Teams in den beiden höchsten Schweizer Fussball-Ligen. Bereits am 23. April hatten sich die Klubs gegen eine Modusänderung und eine damit verbundene Aufstockung der Super League ausgesprochen.

Reaktion zur Fortsetzung der Meisterschaft in der Schweiz gibt es hier.

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