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62-Jähriger verursacht teure Suchaktion wegen Foto vom Alpsteinmassiv

Eine Vermisstensuche im Appenzellerland kommt eine Familie teuer zu stehen. Die Familie war gestern mit dem Auto unterwegs. Der 62-jährige Vater wollte Fotos machen und ging deshalb zu Fuss weiter. Als er nicht am Treffpunkt erschien, starteten die Rettungskräfte eine grosse Suchaktion.

13.01.2020 / 09:48 / von: mco
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Die Rega wurde für die Suche eingesetzt. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Die Rega wurde für die Suche eingesetzt. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

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Am Sonntagnachmittag fuhr ein Ehepaar und deren Sohn von Brülisau in Richtung Steinegg. Etwa auf halber Strecke wollte der 62-jährige Ehemann Fotoaufnahmen vom Alpsteinmassiv machen. Deshalb verliess er das Auto und ging zu Fuss hangabwärts. Sein Mobiltelefon liess er im Auto zurück.

Weil der Mann nach einiger Zeit nicht am vereinbarten Treffpunkt auftauchte, wurde die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden alarmiert, teilt die Polizei mit. Sofort wurden erste Fahndungsmassnahmen eingeleitet und die ARS (Alpine Rettung Schweiz) aufgeboten. 26 Gebirgsspezialisten der Rettungsstation Appenzell und ein Suchhundeteam der ARS durchkämmten das Chlustobel. Das sehr unwegsame Tobel wurde auch aus dem Rega-Heli intensiv abgesucht. Es wurden weitere Suchhunde und das FLIR (Wärmebildkamera aus dem Heli) auf Pikett gestellt.

Kurz nach 18.00 Uhr erschien der vermisste Mann wohlbehalten an seinem Wohnort im Kanton St.Gallen. Er fuhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause, ohne seine Ehefrau und den Sohn zu verständigen. Es entstanden hohe Einsatzkosten, welche die Familie zu begleichen hat.

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