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St.Gallen kommt nicht vom Fleck

Der FC St.Gallen und der FC Luzern spielen in einer Partie fast ohne Torchancen und zügige Angriffe 0:0. Beide finden vorderhand nicht aus dem gefährlichen Bereich der Tabelle heraus.

18.04.2021 / 06:00 / von: rme/sda
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St.Gallens Innenverteidiger Betim Fazliji (rechts) und Luzerns Ibrahima Ndiaye schliessen hier keine Freundschaft. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

St.Gallens Innenverteidiger Betim Fazliji (rechts) und Luzerns Ibrahima Ndiaye schliessen hier keine Freundschaft. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Man glaubte zwei Mannschaften am Werk zu sehen, denen die Angst im Nacken hockt. In der Summe hatten beide aus den letzten neun Spielen drei Punkte geholt - St.Gallen zwei Punkte aus fünf, Luzern einen Punkt aus vier Spielen. Schon das Geschehen oder Nicht-Geschehen der ersten Halbzeit schien für die beidseitige Verunsicherung zu sprechen. Die Ostschweizer dominierten recht klar, erspielten sich aber keine nennenswerte Chance. Die Innerschweizer kamen ihrerseits zu keinen richtigen Möglichkeiten, wäre aber dennoch mit einem Weitschuss von Martin Frydek beinahe in Führung gegangen. Der Ball prallte von der Oberkante der Latte in Behind.

Die erste von zwei sehr guten Möglichkeiten kam nach 74 Minuten aus dem Nichts. Luzerns Goalie Marius Müller musste mit einer Fussparade nach vorne abwehren. St.Gallens Goalgetter Kwadwo Duah kam frei zu Abschluss, geriet aber etwas in Rücklage und schoss den Ball über das Tor. In der Nachspielzeit verhinderte St.Gallens Torhüter Lawrence Ati-Zigi mit einer Glanzparade gegen Tasar die späte Entscheidung, die nicht ins Bild gepasst hätte.

Nach dem Anstrengungen im gewonnenen Cupspiel in Lugano brachte Luzerns Trainer Fabio Celestini drei seiner offensiven Trümpfe nicht von Anfang an: Dejan Sorgic, Pascal Schürpf und Varol Tasar. Sie kamen nach einer Stunde mit einem Dreifach-Wechsel auf den Platz, aber das Spiel des FCL wurde nicht besser.

In den letzten Jahren waren die Duelle zwischen St.Gallen und Luzern sehr oft aufwühlend und torreich gewesen. Am Samstag war man weit davon entfernt, ein attraktives Spiel zu sehen. Das letzte 0:0 ging auf Februar 2015 zurück. Seither haben sie 24 Mal in der Meisterschaft gegeneinander gespielt.

Telegramm und Rangliste

St.Gallen - Luzern 0:0

SR Tschudi.

St.Gallen: Ati-Zigi; Cabral, Stergiou, Fazliji, Muheim; Quintilla; Görtler, Ruiz (64. Stillhart); Youan; Duah (86. Babic), Guillemenot (64. Adamu).

Luzern: Müller; Schwegler (79. Grether), Knezevic, Burch, Frydek; Alabi, Ugrinic, Wehrmann, Schaub (60. Tasar); Alounga (60. Schürpf), Ndiaye (60. Sorgic).

Bemerkungen: St.Gallen ohne Kräuchi, Letard, Campos und Abaz (alle verletzt). Luzern ohne Emini (gesperrt), Schulz, Ndenge und Binous (alle verletzt). 38. Lattenschuss Frydek. Verwarnungen: 45. Ndiaye (Foul), 45. Fazliji (Unsportlichkeit), 82. Wehrmann (Foul).

Rangliste: 1. Young Boys 28/63 (53:21). 2. Servette 28/41 (34:35). 3. Lugano 28/40 (33:29). 4. Basel 28/39 (44:43). 5. Lausanne-Sport 28/37 (38:37). 6. Zürich 29/35 (40:43). 7. St.Gallen 29/34 (35:39). 8. Luzern 29/33 (49:49). 9. Vaduz 28/32 (29:43). 10. Sion 29/27 (32:48).