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Alarmierende Feinstaubbelastung in der Ostschweiz

Die Feinstaubgrenzwerte sind im letzten Jahr an allen Ostschweizer Messstationen überschritten worden. Neben dem Strassenverkehr sind auch Holzheizungen dafür verantwortlich.

22.05.2019 / 16:49 / von: rme
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Für die alarmierende Feinstaubbelastung sind unter anderem auch Holzheizungen verantwortlich. (Symbolbild: pixabay.com/analogicus)

Für die alarmierende Feinstaubbelastung sind unter anderem auch Holzheizungen verantwortlich. (Symbolbild: pixabay.com/analogicus)

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2018 wurde in der Schweiz zusätzlich ein Grenzwert für besonders kleine Feinstaubpartikel in der Luft eingeführt. Diese werden unter dem Namen «PM2.5» zusammengefasst und enthalten alle Partikel, die einen Durchmesser von 2.5 Mikrometer oder weniger haben.

Dazu gehören unter anderem auch die krebserregenden Russteilchen aus dem Strassenverkehr und den Holzfeuerungen. Dabei spielen auch private Holzheizungen wie etwa Holzzentralheizungen, Kachelöfen oder Kleinöfen eine grosse Rolle.

Warum die Werte trotz Massnahmen schlecht bleiben und was sich ändern muss – im Beitrag von RADIO TOP:

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Die Resultate der ersten Messungen zeigen, dass im Jahr 2018 bei allen Messstationen der Ostschweiz der Grenzwert für PM2.5 überschritten Wurde, schreibt der Verband Ost-Luft in einer Mitteilung. Dieser überwacht die Luftqualität in den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden, St.Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Zürich, Glarus, Graubünden sowie dem Fürstentum Liechtenstein. 

Für grosse Holzfeuerungen gelte eine Filter- und Messpflicht, unzählige Kleinfeuerungen seien jedoch davon ausgenommen. Dort seien sie primär auf die Eigenverantwortung der Besitzer angewiesen. Deshalb fordert der Verband Ost-Luft, dass sich gerade auch Privathaushalte über ihre Heizmethode Gedanken machen.

Diese kleinen Feinstaubpartikel seien besonders gefährlich. Denn je feiner die Partikel, desto tiefer können sie in die Lunge eindringen. Das habe gesundheitliche Folgen wie etwa Reizungen und chronische Entzündungen der Atemwege sowie Asthma. Die Partikel können jedoch auch Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem haben und das Risiko von einem Herzinfarkt oder einem Hirnschlag erhöhen.

Experten zum Thema Feinstaub und was jeder Einzelne gegen Feinstaub tun kann im Beitrag von TELE TOP:

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