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Appenzell Ausserrhoden lanciert neue Kampagne gegen sexuelle Belästigung

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden will ein Zeichen gegen sexuelle und sexistische Belästigung setzen. Dafür lanciert er eine überregionale Kampagne. Unter anderem mit Plakaten soll die Gesellschaft so auf die Problematik sensibilisieren.

15.09.2021 / 16:18 / von: lny
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War eine der ersten Kampagnen, um auf sexuelle Belästigung aufmerksam zu machen: #metoo. (Symbolbid: pixabay.com/surdumihail)

War eine der ersten Kampagnen, um auf sexuelle Belästigung aufmerksam zu machen: #metoo. (Symbolbid: pixabay.com/surdumihail)

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Ein sexistischer Kommentar, eine anzügliche Bemerkung oder eine unerwünschte Berührung. Sexuelle und sexistische Belästigung im Alltag hat viele Formen. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden will zusammen mit dem Kanton St.Gallen und dem Fürstentum Liechtenstein mit einer neuen Kampagne darauf hinweisen. Ziel ist es, die Formen sichtbar zu machen und die Gesellschaft damit zu konfrontieren. Die Bevölkerung soll darauf aufmerksam gemacht werden, wo Belästigung überall vorkommt. Und auch die Zivilcourage soll gefördert werden. «Wir haben gemerkt, dass auch in unserem Kanton sexuelle Belästigung gerade auch im öffentlichen Raum passiert», erklärt Isabelle Dubois, Leiterin der Abteilung Chancengleichheit. Darum brauche es diese Kampagne.

Im Interview mit RADIO TOP erklärt Isabelle Dubois, wie die neue Kampagne aussieht:

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Teil der Kampagne sind Plakate, auf denen Bemerkungen, Sprüche oder auch Taten vermerkt werden. Diese werden dann prominent platziert, dort wo die Belästigung eben auch passiert. Daneben gibt es auch den Slogan «Mein Körper. Mein Raum. Mein Recht.», der unterstreichen soll, wie wichtig die körperliche Integrität ist.

Daneben gibt es auch ein Begleitprogramm mit Workshops und Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen. Dafür arbeitet der Kanton auch mit der Jugendarbeit und den Schulen zusammen. «Dass man zum Beispiel in der Kanti, der Berufsschule oder der Jugendarbeit das Thema aufgreift», erläutert Isabelle Dubois. So sollen die Jugendlichen lernen, was in Ordnung ist und was nicht. Und sie sollen lernen, wie sie einander im Ernstfall helfen können.

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