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Ausfallentschädigungen für öffentliche Kitas im Kanton St.Gallen

Auch Kindertagesstätte haben unter der Corona-Krise gelitten. Viele Eltern haben während des ersten Shutdowns ihre Kinder selbst zu Hause betreut. Bisher haben nur private Betreuungsangebote eine Ausfallentschädigung erhalten. Dies wird sich im Kanton St.Gallen nun ändern.

09.07.2021 / 16:18 / von: asl
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Im Kanton St.Gallen können nun auch öffentliche Kinderbetreuungsangebote eine rückwirkende Ausfallsentschädigung für den Shutdown im Frühling 2020 beantragen. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Im Kanton St.Gallen können nun auch öffentliche Kinderbetreuungsangebote eine rückwirkende Ausfallsentschädigung für den Shutdown im Frühling 2020 beantragen. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Im Frühjahr 2020 haben viele Eltern ihre Kinder selber betreut. Der Bundesrat hat im vergangenen Sommer entschieden, dass private Betreuungsangebote für die entgangenen Erträge entschädigt werden sollen.

Nun werden auch öffentliche Träger von familienergänzenden Betreuungsangeboten rückläufig Ausfallentschädigungen erhalten. Der Bundesrat hat die nötige gesetzliche Regelung dafür geschaffen. Der Kanton St.Gallen setzt dies auch um. Wie die Regierung am Freitag mitteilt, wurde nun ein entsprechender Nachtrag zum kantonalen Gesetz verabschiedet.

Im Kanton St.Gallen sind die Gemeinden für die familienergänzende Betreuung der Kinder zuständig. Hauptsächlich werden sie die Ausfälle für die privaten Einrichtungen übernehmen. «Im Unterschied dazu übernehmen die Gemeinden bei jenen öffentlichen Kitas, Tagesfamilien und schulergänzenden Betreuungsangeboten, die Gesuche um Ausfallentschädigungen stellen werden, die Hälfte der entstandenen Ausfälle», heisst es in der Mitteilung weiter. Die andere Hälfte trage der Kanton. Der Bund beteiligt sich allerdings zu 33 Prozent bei den kantonalen Ausfallentschädigungen.

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