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Behörden und Hotelbetreiber haben keine Schuld an Schwägalplawine

Behörden und Hotelbetreiber trifft keine Schuld an der Lawine auf der Schwägalp. Das zeigt der offizielle Bericht. Im Januar 2019 gab es auf der Schwägalp zwei Lawinengänge.

17.08.2019 / 10:55 / von: sbr
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Innert weniger Tage wurde die Schwägalp von zwei Lawinen überschüttet. (Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden)

Innert weniger Tage wurde die Schwägalp von zwei Lawinen überschüttet. (Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden)

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Der offizielle Bericht zur Schwägalplawine entlastet die Behörden und Hotelbetreiber. Gemäss diesem waren die Schneemengen nicht aussergewöhnlich gross, wie das St.Galler Tagblatt aufgrund des Berichts schreibt. Es sei ein unglückliches Zusammenspiel von Neuschnee, Windböen und einer heimtückischen Eiskruste gewesen. Dies wurde durch Regen an Heiligabend auseglöst. Die Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden hat die Akte geschlossen. 

Anfang Januar hatte eine Lawine das Hotel Säntis auf der Schwägalp getroffen. Die Schneemassen verschütteten Fahrzeuge und drangen ins Restaurant des Hotels ein. Die Schwägalp war von der Aussenwelt abgeschottet. Einige Gäste mussten im Hotel ausharren. Drei Personen wurden verletzt. Wenige Tage später ging eine zweite Lawine nieder. Dabei wurde die Säntisbahn beschädigt. Aus Sicherheitsgründen wurde die Bahn für mehrere Monate eingestellt

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