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Beim Säntis abgestürzt: Flugzeugtrümmer werden geborgen

Im Säntisgebiet sind in den letzten Tagen Trümmerteile des Ende März abgestürzten Kleinflugzeugs eingesammelt worden. Sie werden nun für die Untersuchung der Unfallursache ausgewertet. Beim Absturz war der Pilot ums Leben gekommen.

18.05.2022 / 15:07 / von: sda/ame
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Mit einem Helikopter werden die Spezialisten und das Klettermaterial ins unwegsame Gelände geflogen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Mit einem Helikopter werden die Spezialisten und das Klettermaterial ins unwegsame Gelände geflogen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

In Säcken sammeln die Kletterer alle Wrackteile ein, die sie am Berghang finden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

In Säcken sammeln die Kletterer alle Wrackteile ein, die sie am Berghang finden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Zwischen den Wrackteilen können sich auch Blindgänger aus Militärübungen befinden, deshalb sind Spezialisten der Armee dabei. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Zwischen den Wrackteilen können sich auch Blindgänger aus Militärübungen befinden, deshalb sind Spezialisten der Armee dabei. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Ebenfalls mit Helikoptern werden die Wrackteile ins Tal geflogen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Ebenfalls mit Helikoptern werden die Wrackteile ins Tal geflogen. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Fuss des Säntis werden die Teile in Containern gesammelt. Grössere Stücke sind bereits da, die kleineren werden von den Kletterern noch geholt. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Am Fuss des Säntis werden die Teile in Containern gesammelt. Grössere Stücke sind bereits da, die kleineren werden von den Kletterern noch geholt. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Einige Teile sind während der Schneeschmelze bereits zum Bergfuss hinunter gelangt. Alle Teile kommen zur Sust, die dann die Absturzursache ermittelt. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Einige Teile sind während der Schneeschmelze bereits zum Bergfuss hinunter gelangt. Alle Teile kommen zur Sust, die dann die Absturzursache ermittelt. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

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Ein grosser Teil des rund zwei Tonnen schweren Flugzeuges konnte bereits zusammengetragen werden. Die Arbeiten dauerten am Mittwoch aber noch an. Bruchstücke der abgestürzten Cessna waren auf einer Fläche von rund 3'000 Quadratmetern verteilt. Rund 800 Meter beträgt der Höhenunterschied im Gelände, das abgesucht wird.

Die Einsatzkräfte werden jeweils mit Helikoptern zur Absturzstelle «Grünhorn» geflogen. Ausgerüstet mit Bergsteigerutensilien, Werkzeugen und Säcken sammeln sie die Wrackteile ein. Die Spezialisten müssten über grosse alpine Erfahrung verfügen, heisst es in der Mitteilung der St.Galler Polizei vom Mittwoch. Das Einsammeln ist unter anderem wegen Steinschlag gefährlich. Es mussten Abseilstellen eingerichtet werden.

Wrackteile werden analysiert

Die mit Flugzeugteilen gefüllten Säcke werden danach in eine tiefer gelegene Alp geflogen und dort in einen Container verladen. Das Material geht dann an die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) für die Abklärungen der Absturzursache.

Kurz nach dem Unglück am 31. März waren bereits erste Wrackteile der Cessna 208 Caravan sowie Leichenteile des Piloten geborgen worden. Der 63-jährige Italiener wollte alleine von Siegen (D) in die Toskana fliegen, als er im Säntisgebiet bei schlechter Sicht wegen Nebels verunglückte.

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