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Bergbahnen-Streit nimmt kein Ende

Der Streit zwischen den Bergbahnen im Toggenburg geht weiter. Die Toggenburg Bergbahnen haben das Übernahme-Angebot für die Bergbahnen Wildhaus um zwei Jahre verlängert.

08.11.2017 / 08:49 / von: mle
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Kein Ende in Sicht im Bergbahnen-Streit. (Bild: Toggenburger Bergbahnen)

Kein Ende in Sicht im Bergbahnen-Streit. (Bild: Toggenburger Bergbahnen)

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Ausgelöst wurde der Streit zwischen den Skigebieten Wildhaus und Toggenburg durch ein gemeinsames Ticket. Die Toggenburg Bergbahnen sähen eine Fusion als einzige Möglichkeit auch in Zukunft ein gemeinsames Ticket anbieten zu können. Das Übernahme-Angebot sollte eigentlich übermorgen ablaufen - die Toggenburg Bergbahnen haben dieses jetzt jedoch bis zum 30. September 2019 verlängert, wie FM1 am Mittwochmorgen meldet. Die Bergbahnen Wildhaus AG will aber auch weiterhin nichts von einer Fusion wissen. Für sie sei das viel mehr ein Versuch einer feindlichen Übernahme. Die Bergbahnen Wildhaus AG verzeichneten im Sommer dieses Jahres - trotz Bergbahnen-Streit - einen Anstieg der Aktionäre. 

Wie es im Toggenburger Bergbahnen-Streit weitergeht ist noch unklar. Für die kommende Wintersaison ist das gemeinsame Ticket jedoch vorerst gesichert. 

Die Bergbahnen Wildhaus wollten im Rahmen des Projekts «Wildhaus 2.0» mehrere Skilifte erneuern. Zur Mitfinanzierung des Projekts hatte das Unternehmen um ein Darlehen aus den Mitteln der Neuen Regionalpolitik NRP gebeten. Daraus wurde vorläufig nichts, denn der Kanton St.Gallen weigerte sich zu zahlen.

Bereits im Juni nahm Volkswirtschaftsdirektor Bruno Damann Stellung zum Fall. 

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