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Chefarzt soll Therapie am KSSG untergraben haben

Ein Chefarzt des Kantonsspitals St.Gallen soll seine Patienten zur Nachbehandlung bewusst an externe Therapeuten überwiesen haben. Mangels konkreter Zahlen, muss er nun Buch führen.

16.04.2019 / 07:08 / von: mle
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Ein Chefarzt des Kantonsspitals St.Gallen soll seine Patienten zur Nachbehandlung bewusst an externe Therapeuten überwiesen haben. (Symbolbild: Pixabay.com/valelopardo)

Ein Chefarzt des Kantonsspitals St.Gallen soll seine Patienten zur Nachbehandlung bewusst an externe Therapeuten überwiesen haben. (Symbolbild: Pixabay.com/valelopardo)

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Ein Chefarzt des Kantonsspitals St.Gallen soll seine Patienten zur Nachbehandlung bewusst an externe Therapeuten überwiesen und so das interne Therapiezentrum boykottiert haben.

Pikant ist laut dem «St.Galler Tagblatt» vor allem, dass die Leiterin des externen Therapiezentrums die Ehefrau des Chefarztes ist. Gespräche und Aussprachen laufen seit Monaten. Der Chefarzt selbst bestreitet die Vorwürfe. «Ich schreibe Verordnungen für Therapien. Ich mache weder explizite Zuweisungen noch konkrete Empfehlungen», betont der Chefarzt im Interview mit der Zeitung.

Selten würde er eine Ausnahme machen. So zum Beispiel bei Fällen mit «erhöhten Anforderungen an die Nachbehandlung» für die es in der Ostschweiz keine Alternative gäbe. Er kämpfe einzig für eine gute, therapeutische Arbeit. An der Praxis sei er, eigenen Aussagen nach, nicht beteiligt. 

Weil der Spitalleitung genaue Zahlen fehlen, muss der Arzt nun genau Buch führen.

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