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Corona-Pandemie kostet Kanton St.Gallen 840 Millionen Franken

Die Kurzarbeits- und Erwerbsersatzentschädigung sowie Härtefälle kosten den Bund und Kanton am meisten. Insgesamt könnte die Corona-Pandemie im Kanton St.Gallen rund 840 Millionen Franken kosten.

25.01.2021 / 09:16 / von: asl
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Der St.Galler Regierungsrat Beat Tinner an einer Medienkonferenz des Kantons. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Der St.Galler Regierungsrat Beat Tinner an einer Medienkonferenz des Kantons. (Archivbild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Die Corona-Pandemie könnte den Bund und den Kanton St.Gallen rund 840 Millionen Franken kosten. Das berechnet das «St.Galler Tagblatt». Die Zeitung beruft sich dabei auf eine erste Bilanz des St.Galler Volkswirtschaftsdepartement. Am meisten Geld kosten Bund und Kanton die Entschädigung für Kurzarbeit und Erwerbsersatz sowie die Härtefälle.

Der St.Galler Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor Beat Tinner (FDP) sagt im Interview mit dem «St.Galler Tagblatt», dass die Kosten für die kantonalen Härtefälle sich verdoppeln werden. Der Kanton hat 100 Millionen für Härtefälle zur Verfügung. Laut Tinner wird dies nicht reichen. «Wir rechnen mit Hilfsgesuche von insgesamt bis zu 190 Millionen Franken», sagt er im Interview mit der Zeitung. Tinner hofft, dass der Kantonsrat das Corona-Hilfspaket in der Februarsession annimmt um die Hilfsgelder schnell ausbezahlt werden können.

Erst vor einer Woche hat der Kanton St.Gallen sein Härtefallprogramm ausgeweitet. Auch der Kanton Thurgau hat nach Kritik seine Härtefallregelung angepasst.

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