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Der neue Gesundheitschef will einen neuen Generalsekretär

Der neue St.Galler Gesundheitschef Bruno Damann (CVP) will nicht mit dem bisherigen Generalsekretär des Gesundheitsdepartements, Donat Ledergerber, zusammenarbeiten. Die SP ärgert sich.

20.05.2020 / 19:54 / von: sda/mco
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Der St. Galler CVP-Regierungsrat Bruno Damann übernimmt im Juni das Gesundheitsdepartement. Der bisherige Generalsekretär muss gehen. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Der St. Galler CVP-Regierungsrat Bruno Damann übernimmt im Juni das Gesundheitsdepartement. Der bisherige Generalsekretär muss gehen. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Am 1. Juni wird der bisherige Volkswirtschaftsdirektor Bruno Damann das Gesundheitsdepartement übernehmen. Bereits hat er einen ersten Personalentscheid gefällt: Es sei sein Wunsch, sein Team neu aufzustellen, teilte die St.Galler Staatskanzlei am Mittwoch mit.

«Der bisherige Generalsekretär Donat Ledergerber möchte sich diesem Wunsch nicht entgegenstellen», heisst es weiter. Ledergerber werde deshalb «im Rahmen einer einvernehmlichen Regelung» das Gesundheitsdepartement per Ende Mai verlassen.

In einem Communiqué vom Mittwochnachmittag schrieb die SP von einem «veritablen Fehlstart» des neuen Gesundheitsdirektors. Es sei sehr bedauerlich, dass «amerikanische Verhältnisse» im Kanton Einzug hielten. Bisherige Spitzenbeamte würden durch eigene Parteigänger ersetzt, «dies zu Lasten der Kontinuität in der Verwaltung».

Ledergerber war seit 2015 Generalsekretär im von Heidi Hanselmann (SP) geführten Gesundheitsdepartement. Vorher arbeitete er als Schulleiter und sass für die SP im Kantonsrat. Dort war er von 2013 bis 2014 Kantonsratspräsident.

Am Donnerstagabend gab dann die Staatskanzlei in einer weiteren Mitteilung bekannt, wer Ledergerbers Nachfolger sein wird: Es ist der 51-jährige Gildo Da Ros, bisher unter Bruno Damann Generalsekretär des Volkswirtschaftsdepartements.

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