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«Der Stiftsbezirk ist ein wahrer Schatz»

Am Freitag ist es soweit: Der St.Galler Stiftsbezirk eröffnet seine neue Dauerausstellung. Dabei wird unter anderem der berühmte St.Galler Klosterplan im Original ausgestellt - erstmals überhaupt. Unter anderem die jahrhundertealte Architekturzeichnung soll künftig die Besucher in Scharen anlocken.

11.04.2019 / 12:20 / von: abl
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Der St.Galler Stiftsbezirk eröffnet am Freitag seine neue Dauerausstellung. (Bild: bodensee.eu)

Der St.Galler Stiftsbezirk eröffnet am Freitag seine neue Dauerausstellung. (Bild: bodensee.eu)

Der St.Galler Stiftsbezirk bietet ganz unterschiedliche Sehenswürdigkeiten. (Bild: www.sg.ch)

Der St.Galler Stiftsbezirk bietet ganz unterschiedliche Sehenswürdigkeiten. (Bild: www.sg.ch)

Das Kloster mit seinen zwei Türmen ist ein berühmter Treffpunkt mitten in der Stadt St.Gallen. (Bild: stiftsbezirk.ch)

Das Kloster mit seinen zwei Türmen ist ein berühmter Treffpunkt mitten in der Stadt St.Gallen. (Bild: stiftsbezirk.ch)

Der weltbekannte St.Galler Klosterplan ist eine der bedeutendsten Aufzeichnungen aus dem frühen Mittelalter. (Bild: stiftsbezirk.ch)

Der weltbekannte St.Galler Klosterplan ist eine der bedeutendsten Aufzeichnungen aus dem frühen Mittelalter. (Bild: stiftsbezirk.ch)

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Der St.Galler Stiftsbezirk gehört seit 1983 zum UNESCO-Welterbe, unter anderem wegen der Stiftsbibliothek. Darin sind einige wahre Schätze enthalten, erklärt Cornel Dora, Stiftsbibliothekar St.Gallen stolz. Die genauen Aufzeichnung in der Bibliothek seien historisch extrem wertvoll: «Es gibt keine andere Gemeinschaft von Menschen aus dieser Zeit, von der man mehr weiss, als von den Mönchen aus St.Gallen». Weshalb der St.Galler Stiftsbezirk nicht nur historisch, sondern auch kulturell und architektonisch bedeutsam ist, im Beitrag von RADIO TOP:

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Nur wenige wissen aber um diese grosse Bedeutung des Stiftsbezirkes St.Gallen, das zeigt unter anderem eine Studie der Universität St.Gallen. Das liegt unter anderem auch am Marketing, gesteht Thomas Kirchhofer, Direktor von St.Gallen-Bodensee-Tourismus. Gerade weil der Bezirk eine derart grosse Vielfalt an Sehenswertem biete, sei er schwierig zu vermarkten, so Kirchhofer im Beitrag von RADIO TOP:

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Das soll sich mit der neuen Dauerausstellung am Klosterhof «Das Wunder der Überlieferung – Der St.Galler Klosterplan und Europa im frühen Mittelalter» ändern. Diese wird am Freitag im Stiftsbezirk St.Gallen feierlich eröffnet, in Anwesenheit von Prominenz wie beispielsweise Bundesrat Alain Berset. Ausgestellt wird künftig unter anderem eben der St.Galler Klosterplan – zum ersten Mal überhaupt.

Das Pergament mit der frühesten Darstellung eines Klosterbezirks aus dem Mittelalter kann nach einer einführenden Multivision in einem eigenen Raum im Original betrachtet werden.

Der weltbekannte St.Galler Klosterplan ist eine der bedeutendsten Aufzeichnungen aus dem frühen Mittelalter. (Bild: stiftsbezirk.ch)

Aber jeweils nur für einige Sekunden, weil das wertvolle Dokument aus konservatorischen Gründen vor zu starker Lichtexposition geschützt werden muss, heisst es in einer Mitteilung von St.Gallen-Bodensee Tourismus. Der Plan gibt einen einzigartigen Einblick in nahezu alle Bereiche des klösterlichen Lebens, in die Planung von Bauwerken und die Architektur vor 1200 Jahren.

Der St.Galler Klosterplan diente bei späteren Klosterbauten als Vorlage und Inspiration – auch das Kloster St.Gallen wurde teilweise nach den Vorgaben des über 1000-jährigen Schriftstücks erbaut.

Neben dem St.Galler Klosterplan wird künftig auch ein Kombiticket angeboten, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Stiftsbezirkes in einem Tag erleben zu können. Welche Neuerungen die Besucher sonst noch erwarten, im Beitrag von RADIO TOP:

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Die feierliche Eröffnung beginnt am Freitagvormittag. Die erste audiovisuelle Museumsführung, Bilder und Impressionen aus dem Stiftsbezirk gibt es dann auf toponline.ch.

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