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Deutlich mehr Töffunfälle in Appenzell Ausserrhoden

Die Zahl der Verkehrsunfälle in Appenzell Ausserrhoden ist 2018 leicht zurückgegangen. Die häufigsten Unfallursachen sind das Nichtanpassen der Geschwindigkeit und die Missachtung des Vortritts. Bei den Töffunfällen gab es einen markanten Anstieg.

 

21.03.2019 / 10:52 / von: mma/sda
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29 Töfffahrer verletzten sich 2018 bei Unfällen im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Das sind 20 mehr als im Vorjahr. (Bild: TOPONLINE Archiv/Kapo Appenzell Ausserrhoden)

29 Töfffahrer verletzten sich 2018 bei Unfällen im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Das sind 20 mehr als im Vorjahr. (Bild: TOPONLINE Archiv/Kapo Appenzell Ausserrhoden)

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Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle um 9 auf 409 Unfälle zurück, wie die Ausserrhoder Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.

Nach zwei Jahren ohne Unfalltote mussten 2018 drei Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang registriert werden. Alle drei Unfälle wurden analysiert. Dabei sei festgestellt worden, dass ein tödlicher Unfall aufgrund eines medizinischen Vorfalles und zwei Unfälle auf Fahrfehler zurückzuführen waren.

Mehr Selbstunfälle von Töfffahrern

Augenfällig ist der markante Anstieg von Verkehrsunfällen mit Motorrädern: Waren 2017 noch 28 solcher Unfälle zu verzeichnen, sind es 2018 deren 46. Einerseits gab es mehr Unfälle in Folge Nichtanpassen an die Linienführung (Kurven, Verzweigungen) und andererseits stieg die Anzahl an Schleuder- oder Selbstunfällen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Ursache war meist das Nichtanpassen der Geschwindigkeit, aber auch die falsche Einschätzung des fahrerischen Könnens. 29 Töfffahrer zogen sich dabei Verletzungen zu. Das entspricht einer Zunahme von 20 Verletzten.

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