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Die Stadt St.Gallen reduziert die Förderung für Fotovoltaikanlagen

Ab Januar 2025 wird die Stadt St.Gallen keine Fotovoltaikprojekte mehr unterstützen, die nur einen Teil der verfügbaren Fläche verwenden, um möglichst profitabel zu wirtschaften.

20.06.2024 / 11:45 / von: msc
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Ab nächsten Januar streicht die Stadt St.Gallen gewisse Förderungen im Bereich Photovoltaik. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Ab nächsten Januar streicht die Stadt St.Gallen gewisse Förderungen im Bereich Photovoltaik. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Seit 2021 fördert die Stadt mit einem Energiefonds kleine und mittelgrosse Projekte mit Fotovoltaik. Die Nachfrage für Fotovoltaikanlagen ist jeher stark angestiegen, wie die Stadt St.Gallen mitteilt. Mit Förderbeiträgen in Höhe von 450'000 Franken unterstützte die Stadt St.Gallen 2021 Bauten für Anlagen. Im Jahr 2023 stiegen die Beiträge bereits auf 1,4 Millionen Franken. Für das erste Quartal im 2024 hat die Stadt 600'000 Franken ausbezahlt und rechnet für das ganze Jahr Beiträge in Höhe von über zwei Millionen Franken.

Die Steigerung der Nachfrage ist einer von zwei Gründen, dass sich die Stadt dazu entschieden hat, die Förderung zu reduzieren. Der Energiefonds könne künftig dem Boom nicht standhalten, meint der St.Galler Stadtrat, Peter Jans. Weiter sagt Jans: «Zusätzlich rentiert sich die Benutzung von Fotovoltaikanlagen aufgrund der Strompreise heute schon und muss daher nicht mehr gefördert werden.»

Gesuche, die aber noch bis zum 31. Dezember 2024 eingereicht werden, werden die Förderbeiträge noch erhalten. Die neue Regelung wird ab Januar 2025 umgesetzt.

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