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Einige Monate kann die Schweiz Lieferengpässe bei Medikamenten überbrücken

Lieferengpässe bei Medikamenten führen für Ärzte und Ärztinnen immer wieder zu Problemen. Einige Medikamente können unter Umständen fehlen, bei den Wichtigsten können Lieferengpässe aber drei bis vier Monate überbrückt werden.

12.02.2019 / 11:45 / von: pwa
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Lieferengpässe bei Medikamenten sind immer wieder eine Herausforderung für Spitäler in der Schweiz. (Symbolbild: pixabay.de/stevepb)

Lieferengpässe bei Medikamenten sind immer wieder eine Herausforderung für Spitäler in der Schweiz. (Symbolbild: pixabay.de/stevepb)

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Die Schweiz ist, trotz einer grossen Pharmaindustrie, von ausländischen Importen abhängig. Immer wieder gibt es Probleme bei der Lieferung von Medikamenten und Wirkstoffen. Bei mehr als 500 Medikamenten gibt es Engpässe, berichtet das SRF. Bei wichtigen Medikamenten ist der Bund darum bemüht, dass ein Vorrat von drei bis vier Monaten auf Lager ist.

Bei weniger wichtigen Medikamenten müssen die Spitäler auf Ersatzpräparate ausweichen. Eine längerfristige Lösung von Lieferengpässen bei Medikamenten ist nicht in Sicht, sagt der St.Galler Kantonsapotheker Urs Künzle: «Die Schweiz ist abhängig von Produzenten im Ausland und kann auf dieses weltweite Problem nur bedingt reagieren.»

RADIO TOP hat nachgefragt, wie der Kanton St.Gallen mit Lieferengpässen von Medikamenten umgeht:

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Eine grossangelegte Lagerung von Medikamenten ist auch keine praktikable Lösung. Die Lagerwirtschaft sei sehr teuer, sagt Urs Künzle. Ausserdem sei es nur schwer möglich vorauszusehen, bei welchen Medikamenten Lieferengpässe auftreten können und die entsprechenden Arzneien einzulagern. Laut SRF ruft der Bund die einheimische Pharmaindustrie dazu auf, die Abhängigkeit vom Ausland zu reduzieren. Zwingen kann man die Hersteller aber nicht.

 

 

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