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Cyberangriff auf Webseiten des Kantons und der Stadt St.Gallen

Die Hostingfirma von Stadt und Kanton St. Gallen ist seit Sonntagabend wiederholt von Hackern angegriffen worden. Zeitweise waren deshalb die Webseiten der Verwaltungen nicht erreichbar. Einen ähnlichen Angriff mit einer konkreten Erpressung hatte es bereits im Juli gegeben.

18.10.2021 / 16:25 / von: mle/lju/sda
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Am Sonntag waren die Webseiten bereits einem kurzen Angriff ausgesetzt. Ob auch am Montag ein Cyberangriff schuld für den Ausfall ist, ist unklar. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Am Sonntag waren die Webseiten bereits einem kurzen Angriff ausgesetzt. (Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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Grund für die technischen Störungen der Webseiten sg.ch und stadt.sg.ch seien «Angriffe von Externen», heisst es in einer Mitteilung der St. Galler Staatskanzlei vom Montagnachmittag. Es habe sich um eine «DDoS-Attacke» gehandelt, deren Ziel eine Überlastung des Datennetzes sei.

Bereits am Sonntagabend kam es offenbar zu einem ersten Angriff, der jedoch nach kurzer Zeit wieder beendet wurde. Ab Montagmittag wurden aber die Attacken wieder aufgenommen. Als Folge davon waren die Webseiten vorübergehend nicht erreichbar. Sie werden jeweils als Sicherheitsvorkehrung vom Netz genommen

In den sozialen Medien – etwa auf Twitter – hatte der Kanton diverse Notfallnummern publiziert. Telefonisch waren Stadt- und Staatsverwaltung jederzeit erreichbar. Fachleute der Hostingfirma konnten danach mit verschiedenen Massnahmen die Stabilität der Webseiten wieder verbessern. Am späteren Montagnachmittag waren sie wieder problemlos erreichbar.

Motive bislang unbekannt

Zu den Motiven der Angreifer könnten keine Angaben gemacht werden, heisst es in der Mitteilung. Weder beim Kanton, noch bei der Stadt, noch bei der Hostingfirma sei ein Schreiben mit Forderungen eingegangen. Ein Zusammenhang mit früheren Angriffen auf die Hostingfirma sei «derzeit nicht erkennbar».

Es ist nicht lange her, dass der Kanton St.Gallen mit einer Cyberattacke zu kämpfen hatte: Erst im April wurde die Hostingfirma der Webseite angegriffen, auch im Juli gab es einen Angriff.

Anschliessend erhielt das Unternehmen eine E-mail einer Gruppe namens «Fancy Lazarus». Darin wurde ein nächster und viel stärkerer Angriff angedroht – ausser die Firma zahle ein Bitcoin. Damals waren dies je nach Kurs rund 30'000 Franken. Die Hostingfirma zahlt kein Lösegeld - und der angekündigte zweite Angriff blieb vorerst aus.

Was ein IT-Fachmann zu einem solchen Angriff sagt – im Beitrag von RADIO TOP:

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Gagadas
am 18.10.2021 um 17:52
denn sie wissen nicht, was sie tun ...