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Ersatz für St.Galler «Schlupfhuus» gefordert

Gegen die Schliessung des St.Galler «Schlupfhuus» regt sich immer mehr Wiederstand. Ein Komitee aus Sozialarbeitern lanciert eine Petition gegen die Schliessung. Diese fordert eine angemessene Anschlusslösung.

16.05.2019 / 07:48 / von: mco
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Gegen die Schliessung des «Schlupfhuus» bildet sich Widerstand.(Screenshot: kszsg.ch)

Gegen die Schliessung des «Schlupfhuus» bildet sich Widerstand.(Screenshot: kszsg.ch)

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Vor zwei Wochen hat der Kanton die Schliessung des «Schlupfhuus» angekündigt. Schuld an der Schliessung sollen die hohen Kosten gewesen sein.

Darauf haben sich eine Reihe von Fachpersonen aus der Sozialen Arbeit zu einem Komitee zusammengeschlossen. In einer Petition fordern sie eine Anschlusslösung, die folgende Kriterien erfüllt:

Das Komitee wünscht, dass auch nach der Schliessung des «Schlupfhuus» ein qualitativ hochwertiges Angebot mit Krisenplätzen für Kinder und Jugendliche im Kanton St.Gallen besteht. Dabei soll das Angebot nicht nach Wirtschaflichkeit geführt werden, denn Kinderschutz sei nicht Business, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung. Im Zentrum solle das Wohl und der Schutz der Kinder stehen. Bei der neuen Lösung solle deshalb nicht Wirtschaftlichkeit, sondern Zweckmässigkeit im Vordergrund stehen. Auch fordern sie ein gesundes Arbeitsumfeld für das Fachpersonal. 

Im «Schlupfhuus» St.Gallen finden Kinder und Jugendliche rund um die Uhr notfallmässig eine Unterkunft, etwa bei Fällen von Gewalt in der Familie oder in anderen Krisensituationen. Die Notunterkunft steht seit über 18 Jahren rund um die Uhr für die notfallmässige und temporäre Aufnahme von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung.

 

 

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