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«Es ist emotional sehr belastend»

Schon Ende Monat soll an der Landesgemeinde in Appenzell die Nachfolge für den verstorbenen Martin Bürki gewählt werden. Der Innerrhoder Landammann Daniel Fässler erklärt im Interview mit RADIO TOP, warum die Regierung so entschieden hat.

11.04.2019 / 18:05 / von: mma/vbu
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Landammann Daniel Fässler hat nicht nur einen Regierungskollegen, sondern auch einen Freund verloren. (Bild: cvp.ch)

Landammann Daniel Fässler hat nicht nur einen Regierungskollegen, sondern auch einen Freund verloren. (Bild: cvp.ch)

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Am Dienstag ist völlig unerwartet der Innerrhoder Landesfähnrich Martin Bürki verstorben – mitten im Regierungsamt. Der Nachfolger soll nun bereits an der kommenden Landesgemeinde Ende Monat gewählt werden.

Daniel Fässler hat mit RADIO TOP über die schwierige Entscheidung gesprochen:

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Laut Landammann Daniel Fässler gab es schlicht keine echte Alternative.Im Kanton Appenzell Innerrhoden sei es in der Verfassung verankert, dass die Regierung nur an der Landesgemeinde gewählt werden kann. Als Alternative zur Ersatzwahl an der kommenden Landesgemeinde standen daher nur eine einjährige Vakanz des Amtes oder eine ausserordentliche Landesgemeinde im Raum. Man habe sich aufgrund der ausserordentlichen Situation aber für die Wahl an der kommenden Landesgemeinde entschieden.

Die Entscheidung sei auch emotional nicht einfach gewesen, sagt Fässler:«Wir waren sieben Jahre gemeinsam in der Regierung. Man verliert nicht nur einen Regierungskollegen, sondern einen Freund.»

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