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«Es ist nicht einfach, wenn man in der Favoritenrolle ist»

Benedikt Würth (CVP) hat im Kanton St. Gallen den Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter (FDP) erobert. Der 51-jährige St. Galler Finanzdirektor schaffte den Sprung in die kleine Kammer mit 50'669 Stimmen. Im Interview mit RADIO TOP sagt er: Der Wahlkampf war überhaupt nicht einfach.

19.05.2019 / 16:20 / von: mle
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Konkurrent Mike Egger von der SVP (links) gratuliert dem Gewinner Beni Würth von der CVP. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Konkurrent Mike Egger von der SVP (links) gratuliert dem Gewinner Beni Würth von der CVP. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Von links nach rechts: Kandidat Mike Egger (SVP), Ständerat Paul Rechsteiner (SP), Kandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP) und Kandidat Benedikt Würth (CVP) kurz vor der Bekanntgabe der Resultate. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Von links nach rechts: Kandidat Mike Egger (SVP), Ständerat Paul Rechsteiner (SP), Kandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP) und Kandidat Benedikt Würth (CVP) kurz vor der Bekanntgabe der Resultate. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Die beiden Ständeratskandidaten Benedikt Würth von der CVP (links) und Mike Egger von der SVP bei der Wahl im Pfalzkeller in St.Gallen. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Die beiden Ständeratskandidaten Benedikt Würth von der CVP (links) und Mike Egger von der SVP bei der Wahl im Pfalzkeller in St.Gallen. (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Susanne Vincenz-Stauffacher von der FDP (links im Bild). (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

Susanne Vincenz-Stauffacher von der FDP (links im Bild). (Bild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

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Der neue St.Galler Ständerat lässt sich verdient feiern und seine Konkurrenten feiern mit ihm. TELE TOP hat die Bilder:

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Mike Egger ist im RADIO TOP-Interview nicht enttäuscht.
Er ist zufrieden mit dem Wahlkampf und sieht im Verlust auch viel Positives:

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Bei Susanne Vincenz-Stauffacher überwiegt im RADIO TOP-Interview die Freude:
 «Es macht mich stolz, dass wir zwischen dem ersten und zweiten Wahlgang so zulegen konnten».

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«Meine Partei, mein Komitee, der ganze Wahlstab mussten sehr kämpfen»: Benedikt Würth spricht im Interview mit RADIO TOP über seine Wahl: 

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13:58 Uhr: Nun ist es offiziell: Benedikt Würth (CVP) ist neuer St.Galler Ständerat:

Würth überflügelte Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP), die auf 36'550 stimmen kam. Mike Egger (SVP) erhielt 27'146 Stimmen. Ohne Chance blieb der parteilose Andreas Graf mit 8113 Stimmen. Vereinzelte erhielten 467 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 39.6 Prozent.

Mit Benedikt Würth eroberte die CVP in einer Ersatzwahl den Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter (FDP), die in den Bundesrat gewählt worden war. Den zweiten St.Galler Sitz in der kleinen Kammer hält Paul Rechsteiner von der SP.

Mit Würth machte der Favorit das Rennen. Der CVP-Politiker hatte bereits im ersten Wahlgang das beste Resultat von sieben Kandidierenden erzielt, damals aber das absolute Mehr verfehlt. Zum zweiten Wahlgang traten noch drei Kandidaten und eine Kandidatin an.

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12:49 Uhr: 62 von 77 Gemeinden sind ausgezählt: 

Benedikt Würth (CVP) liegt mit 28'989 Stimmen an der Spitze. Susanne Vincenz-Stauffacher mit 21'010 und Mike Egger mit 18'577 deutlich dahinter.

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12:20 Uhr: 49 von 77 Gemeinden sind ausgezählt. Beni Würth führt noch immer klar.

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12 Uhr: Beni Würth liegt derzeit stimmenmässig klar vorne.

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Ausgangslage:

Würth steigt als klarer Favorit ins Rennen. Er konnte im ersten Wahlgang 37'613 Stimmen für sich gewinnen. Der 51-jährige St.Galler Finanzchef soll den 2011 an Paul Rechsteiner (SP) verlorenen Ständeratssitz für seine Partei zurückerobern.

Dies ginge auf Kosten der FDP, deren Kandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher auf dem zweiten Platz liegt. Die 52-jährige Anwältin erreichte im ersten Wahlgang 25'071 Stimmen. Die Kantonsrätin engagierte sich als Präsidentin der Frauenzentrale oder für die Opferhilfe und ist die einzige Frau, welche Chancen auf die Nachfolge von Karin Keller-Sutter hat.

Mike Egger (SVP) kam auf 18'947 Stimmen. Mit dem 26-Jährigen will die Partei mit dem grössten Wähleranteil im Kanton St.Gallen endlich einen Ständeratssitz erobern.

Politexperten gehen davon aus, dass die Stimmbeteiligung deutlich höher ausfallen wird als noch im ersten Wahlgang. Grund dafür sind die nationalen Vorlagen, über welche ebenfalls am 19. Mai entschieden wird.

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