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FC St.Gallen macht kleinen Gewinn trotz drohendem Verlust

Der FC St.Gallen steht wirtschaftlich besser da als in der aktuellen Tabelle. Im Geschäftsjahr 2020/2021 kann der Ostschweizer Fussballverein einen konsolidierten Gewinn von rund CHF 880'000 ausweisen, trotz drohendem Minus von CHF 10 Millionen.

26.10.2021 / 09:02 / von: mco
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Sportlich gab es ausser dem Sieg gegen Servette in letzter Zeit nicht viel zu bejubeln. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Sportlich gab es ausser dem Sieg gegen Servette in letzter Zeit nicht viel zu bejubeln. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

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Obwohl der FC St.Gallen mit massiven finanziellen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu kämpfen hatte, weist er bei einem Bruttoertrag von CHF 25.9 Millionen einen konsolidierten Gewinn von rund CHF 880'000 aus, teilt der Verein am Dienstag mit.

Die Erträge aus dem Spielbetrieb – also insbesondere Ticketeinnahmen, Hospitality und Catering –, die in der Saison 2019/20 noch CHF 10.5 Millionen ausgemacht hatten, betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr CHF 5.3 Millionen Franken. 17 von 18 Heimspielen im «kybunpark» fanden unter Ausschluss des Publikums statt.

Drohender Verlust von 10 Millionen abgewendet

Dass der FC St.Gallen keinen Verlust schreiben musste, verdanke er einerseits den Fans, den Donatoren, Sponsoren und Partnern, die Kompensationsvorschläge für nicht erfüllte Leistungen angenommen haben. Andererseits seien Kosten reduziert worden durch Kurzarbeit, Lohnverzicht und einem strikten Kostenmanagement.

Zusätzlich hat der Verein CHF 3.2 Millionen mit Transfers eingenommen. Und zum Schluss haben der À-fonds-perdu-Beitrag des Bundes über CHF 3 Millionen für Einnahmeausfälle aufgrund der Corona-Massnahmen sowie ausserordentliche Unterstützungsleistungen von Swiss Olympic, der IG St.Galler Sportverbände sowie weiteren Personen und Institutionen zugunsten des Nachwuchses von rund 800'000 Franken das Ergebnis verbessert.

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