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Flugzeugbergung im Bodensee abgebrochen

Am Donnerstagnachmittag sollte das bei Staad SG in den Bodensee gestürzte Flugzeug geborgen werden. Die Polizeitaucher mussten die Aktion aber vorzeitig abbrechen und sind an die Wasseroberfläche zurückgekehrt. Die Aktion ist am Vorabend schliesslich definitiv abgebrochen worden.

25.02.2021 / 19:38 / von: sfa/mle
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Die Bergung des Wracks musste am Donnerstagabend abgebrochen werden. (Screenshot: TELE TOP)

Die Bergung des Wracks musste am Donnerstagabend abgebrochen werden. (Screenshot: TELE TOP)

Die Bergung des Wracks musste am Donnerstagabend abgebrochen werden. (Screenshot: TELE TOP)

Die Bergung des Wracks musste am Donnerstagabend abgebrochen werden. (Screenshot: TELE TOP)

(Screenshot: TELE TOP)

(Screenshot: TELE TOP)

Bei den Bergungsarbeiten hat sich das Seil eines Krans mit einer Boje verheddert. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Bei den Bergungsarbeiten hat sich das Seil eines Krans mit einer Boje verheddert. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Die Bergungsarbeiten mussten daher neu aufgesetzt werden. Die Polizeitaucher kamen zwischenzeitlich zurück an die Wasseroberfläche. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Die Bergungsarbeiten mussten daher neu aufgesetzt werden. Die Polizeitaucher kamen zwischenzeitlich zurück an die Wasseroberfläche. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Das Wrack liegt auf rund 80 Meter Tiefe, die Bergung ist für die Einsatzkräfte eine Herausforderung. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Das Wrack liegt auf rund 80 Meter Tiefe, die Bergung ist für die Einsatzkräfte eine Herausforderung. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

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Vor einer Woche hat ein 70-jähriger Pilot mit seinem Kleinflugzeug eine Bruchlandung in den Bodensee hingelegt.Der Mann konnte unverletzt geborgen werden – das Wrack seines Flugzeugs liegt aber weiterhin auf rund 80 Metern Tiefe im Bodensee. Die Polizeitaucher mussten sich für die Bergung in derartiger Tiefe speziell vorbereiten. Ausserdem bestand die Gefahr, dass Treibstoff aus dem Wrack austritt, was die Bergungsarbeiten weiter erschwerte.

Die Kantonspolizei St.Gallen hatte angekündigt, das Wrack am Donnerstagnachmittag aus dem See zu heben. Allerdings verzögerte sich die Bergung am Donnerstagnachmittag weiter, wie die Polizei mitteilte: Das Seil eines eigens für die Bergung aufgebotenen Krans hat sich im See mit einer Boje verhakt, welche den Standort des Wracks anzeigt. Das hat am Seegrund Staub aufgewirbelt, was die Sicht massiv beeinträchtigt. Ausserdem fehlt den Tauchern und dem Kran wegen der verschobenen Boje der Referenzpunkt für die Bergung.

Die Bergungsarbeiten mussten unterbrochen und neu aufgestellt werden. Die Taucher kamen daher zurück an die Wasseroberfläche. Die Polizei hoffte, das Wrack am Donnerstagabend noch bergen zu können. Kurz vor 19 Uhr ist klar: Die Aktion muss komplett abgebrochen werden. Die Taucher konnten zwar auf die erforderliche Tiefe von 84 Meter vordringen, die erforderlichen Gurte konnten jedoch nicht befestigt werden. Wie die Kantonspolizei St.Gallen gegenüber TELE TOP sagt, stehe derzeit kein neuer Termin für die Bergung fest. 

TELE TOP hat die Bergungsarbeiten begleitet:

video

Pilot kein unbeschriebenes Blatt 

Parallel zur Bergung läuft seit dem Unglück eine Untersuchung über den Absturz. Zum Unglückszeitpunkt hing dichter Nebel über der Bodenseeregion – ob die Wetterbedingungen einen Einfluss auf den Absturz hatten, ist allerdings noch unklar.

Fest steht: Der Pilot war kein unbeschriebenes Blatt: Er hatte in der Vergangenheit wegen technischer Mängel an seinem Flugzeug von sich reden gemacht. In einem Fall vor rund 15 Jahren musste er von der Luftwaffe eskortiert werden, weil der Funk in seinem Cockpit ausgefallen war. Die Fluglotsen konnten den Piloten daher nicht kontaktieren, er galt als Geisterflugzeug.

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