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Fünf Jahre Landesverweis für Österreicher nach Taxi-Irrfahrt

Ein Österreicher muss die Schweiz nach einer Taxi-Irrfahrt unter Drogeneinfluss verlassen. Dies hat das Bezirksgericht Rorschach entschieden. Vor zwei Jahren schlug er einen Taxifahrer bewusstlos, klaute das Fahrzeug und flüchtete daraufhin.

24.02.2020 / 15:10 / von: mle
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Im Sommer 2018 klaute ein Ehepaar ein Taxi und baute damit einen Unfall in Goldach (SG). (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Im Sommer 2018 klaute ein Ehepaar ein Taxi und baute damit einen Unfall in Goldach (SG). (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

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Es geschah im Sommer 2018: Ein Österreichisches Ehepaar unter Drogeneinfluss hielt einen Taxifahrer an, worauf der Mann den Fahrer bewusstlos schlug. Sie klauten das Auto und fuhren los. Mit dabei: ihre 10-jährige Tochter. Die Irrfahrt endete in einer Garageneinfahrt in Goldach. Das Mädchen war nicht angeschnallt und brach sich beim Unfall den Unterarm.

Wie das «St.Galler Tagblatt» am Montag schreibt, ist der Österreicher nun vom Bezirksgericht Rorschach verurteilt worden. Er muss die Schweiz für fünf Jahre verlassen. Zudem wurde er zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 14 Monaten sowie einer Busse von 1'200 Franken verurteilt. Er muss seiner Tochter ausserdem eine Genugtuung von 3'000 Franken zahlen.

Ehefrau darf bleiben

Seine Ehefrau wurde ebenfalls verurteilt. Unter anderem wegen der Entwendung eines Fahrzeugs, mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes, fahrlässiger Körperverletzung sowie Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht. Die Frau und die Tochter dürfen allerdings in der Schweiz bleiben. Die Ehefrau muss ausserdem regelmässig die Unterstützung der Suchtberatung in Anspruch nehmen. Auch sie schuldet ihrer Tochter eine Genugtuung von 3'000 Franken. 

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