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Fussballfelder ziehen Blitze an

Im jüngsten Vorfall auf dem Sportplatz Spiserwis in Abtwil SG hat ein Blitz 14 Fussballer verletzt. Es ist nicht der erste Zwischenfall mit einem Blitz auf einem Sportrasen. Ein Meteorologe verdächtigt in diesem Zusammenhang einerseits die hohen Masten um das Feld herum. Im Allgemeinen sei viel leitendes Metall in Reichweite eines Sportrasens.

23.09.2020 / 12:22 / von: szw
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Der Blitz verletzte 14 Jugendliche. (Symbolbild: KEYSTONE/AP dpa/FLORIAN GAERTNER)

Der Blitz verletzte 14 Jugendliche. (Symbolbild: KEYSTONE/AP dpa/FLORIAN GAERTNER)

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In Abtwil SG hat am Dienstagabend ein Blitz auf einem Fussballfeld mehrere Fussballer verletzt. Der Blitz hat in einen Beleuchtungsmasten eingeschlagen. Von da ist er über den Boden zu den Spielern gelangt. Dass dies so passieren konnte, überrascht den Meteorologen, Andreas Walker, nicht.

Ein Blitz wählt den Weg des geringsten Widerstands. Ein solch hochragender Mast wie ein Beleuchtungsmasten biete sich da natürlich an. Die Spannung verteile sich dann über den Boden. Wenn eine Person mit beiden Beinen auf dem Boden steht, entstehe dazwischen eine Spannung und ein Stromfluss durch den Körper kann entstehend. Dabei waltet eine erhebliche Kraft. Ein Blitz ist etwa 1000 Mal stärker, wie der Strom, der aus der regulären Steckdose kommt.

Der Fall in Abtwil ist nicht der erste seiner Art. Bereits vor neun Jahren hat sich in Sirnach TG ein ähnlicher Fall abgespielt. Der Meteorologe bringt in diesem Zusammenhang einerseits erneut die Metall-Thematik auf. Ein Blitz könne sich aber unterirdisch weitreichend verbreiten. Solche Vorfälle nur auf die Infrastruktur der Fussballplätze zurückzuführen, könne man nicht.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt der Meteorologe den natürlichen Verlauf eines Blitzes:

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