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«Ganz eindeutig wichtiger ist der Bekanntheitsgrad»

Die FDP St.Gallen hat ihre Kandidatin für den freiwerdenden FDP-Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter bekanntgegeben. Es ist die 51-jährige Juristin Susanne Vincenz-Stauffacher. Aber sie steigt in ein schwieriges Rennen, sagt der Politexperte.

13.12.2018 / 11:51 / von: tvo
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Wer hat den grösseren Bonus? Benedikt Würth mit seiner Bekanntheit oder Susanne Vincenz-Stauffacher als Frau? (Bild: twitter.com/CVP_KtSG, fdp.sg, Collage RADIO TOP)

Wer hat den grösseren Bonus? Benedikt Würth mit seiner Bekanntheit oder Susanne Vincenz-Stauffacher als Frau? (Bild: twitter.com/CVP_KtSG, fdp.sg, Collage RADIO TOP)

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Trotz Frauenbonus dürfte es laut dem Ostschweizer Politbeobachter Bruno Eberle sehr schwierig werden für die FDP-Kandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher, den Ständeratssitz der FDP zu verteidigen. Das liege aber weniger an ihrer Person als vielmehr an einem starken Gegner. Der St.Galler CVP-Regierungsrat Benedikt Würth, der letzte Woche seine Kandidatur bekanntgegeben hat, ist weitaus bekannter als seine Konkurrentin – und auch seine politische Karriere ist länger und sein Leistungsausweis glamouröser. 

Zwar dürfte Susanne Vincenz-Stauffacher besonders von anderen Frauen Stimmen erhalten, die gegen die Untervertretung ihres Geschlechts im Ständerat kämpfen. Dass sie Benedikt Würth aber nur mit dem Frauenbonus schlagen könnte, hält der Experte für sehr unwahrscheinlich. Besonders, weil er damit rechnet, dass noch andere Frauen ins Rennen steigen.

«Dann würde sich der Frauenbonus auf verschiedene Frauen verteilen» sagt Würth im Beitrag von RADIO TOP:

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Am Ende sei es deshalb wahrscheinlicher, dass die Bekanntheit von Benedikt Würth stärker wiege als die Frauenfrage. Allerdings hat auch die SVP angekündigt, dass sie um den Ständeratssitz kämpfen möchte. Ob sie eine Frau aufstellt, ist noch nicht klar. Auch die Grünen könnten eine Kandidatin oder einen Kandidaten ins Rennen schicken.

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