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Gossauer Stadtparlamentarierin fordert Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria

Nach dem Brand im Flüchtlingscamp Moria sind fast 13'000 Menschen obdachlos. Mehrere Schweizer Städte haben sich bereit erklärt, Flüchtlinge aus Lesbos aufzunehmen. Eine Stadtparlamentarierin aus Gossau (SG) fordert nun auch vom Gossauer Stadtparlament, sich beim Bund dafür einzusetzen.

15.09.2020 / 07:41 / von: asl
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Im Flüchtlingslager Moria brach ein Feuer aus, das große Teile der Unterkünfte von rund 13.000 Flüchtlingen zerstörte. (Bild: KEYSTONE/EPA/DIMITRIS TOSIDIS)

Im Flüchtlingslager Moria brach ein Feuer aus, das große Teile der Unterkünfte von rund 13.000 Flüchtlingen zerstörte. (Bild: KEYSTONE/EPA/DIMITRIS TOSIDIS)

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Die Situation im überfüllten Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos spitzt sich weiter zu. Nach den Bränden vergangene Woche sind fast 13'000 Menschen obdachlos.

Die EU soll handeln, wie das Flüchtlingshilfswerk UNHCR fordert. Auch die Schweiz will handeln und 20 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufnehmen. Und auch verschiedene Schweizer Städte haben sich dazu bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Der Züricher Stadtrat fordert, dass der Bund den Weg zur Aufnahme von Flüchtlingen freimacht. Unterstützt wird die Forderung von den Städten St.Gallen und Winterthur.

Eine SP Stadtparlamentarierin aus Gossau fordert nun in einer schriftlichen Anfrage, dass der Stadtrat Gossau sich beim Bund einsetzt, dass die Bundesasylzentren und die kantonalen Zentren wieder stärker genutzt und Flüchtlinge aus Lesbos aufgenommen werden.

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