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GPK-Bericht zeigt: Ausserrhoder Regierungsarbeit hat Luft nach oben

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Kantonsrates von Appenzell Ausserrhoden hat ihren jährlichen Tätigkeitsbericht vorgelegt. Dabei findet die GPK auch tadelnde Worte für die Regierung.

07.04.2021 / 12:16 / von: mle
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In der Appenzell Ausserrhoder Kantonshauptstadt Herisau. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Ausserrhoder Kantonsrates – quasi die Kontrollstelle der Regierung – hat ihren jährlichen Tätigkeitsbericht vorgelegt. Die GPK attestiert dem Regierungsrat eine «engagierte zweckmässige Regierungsarbeit», auch wenn in einzelnen Teilgebieten Handlungsbedarf bestehe.

In der Coronakrise sei «gesetzeskonform und zweckmässig» gehandelt worden, hier kommt die Regierung gut weg. Schwachstellen sieht die GPK beim Konfliktlösungsmanagement. Laut GPK bestehe «dringender Handlungsbedarf» bei der Einführung des seit mehr als zwei Jahren versprochenen Konfliktlösungsmanagements und der Einrichtung einer externen Anlaufstelle für die Mitarbeitenden des Kantons. «Hier ist die Geduld der GPK erschöpft.»

Ein zeitliches Ultimatum für diese Forderung könne die GPK aber nicht stellen, sagt sie auf Anfrage von RADIO TOP. Sie hoffe jedoch, dass der Regierungsrat der dringenden Forderung der GPK und der Kantons-Angestellten so rasch als möglich nachkommt.

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