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Grosse Persönlichkeiten hinterlassen grosse Lücken

Es ist ein Problem, das Parteien, Organisationen oder auch Firmen kennen. Wenn eine grosse Persönlichkeit weiterzieht, gibt es eine Lücke und es entsteht eine Art Vakuum. Das aktuellste Beispiel ist die FDP im Kanton St.Gallen.

06.12.2018 / 12:09 / von: meg
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Durch die Wahl von Karin Keller-Sutter in den Bundesrat entsteht eine Lücke in der St.Galler FDP (Bild: RADIO TOP)

Durch die Wahl von Karin Keller-Sutter in den Bundesrat entsteht eine Lücke in der St.Galler FDP (Bild: RADIO TOP)

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Karin Keller-Sutter ist am Mittwoch in den Bundesrat gewählt worden. Durch dies wird ihr Sitz im Ständerat frei und die FDP will diesen Sitz verteidigen. Eine Nachfolge zu finden, stellt sich aber offenbar nicht ganz einfach dar. Die Politikwissenschaftlerin Cloé Jans vom gfs Bern erklärt: «Das ist ein typischer Fall von Verhaltensökonomie. Karin Keller-Sutter hat Referenzpunkte gesetzt und diese sind für andere nur schwer erreichbar.»

Diese Problematik gibt es nicht nur in der Politik, sondern beispielsweise auch im Tennis. Wenn Roger Federer vom Sport zurücktritt, sei die Messlatte für seinen Nachfolger bei der Bevölkerung auch enorm hoch. Laut Jans gewöhne sich die Bevölkerung an Köpfe und Stile.

Auf der anderen Seite sind starke Persönlichkeiten aber auch eine Gefahr. Jans sagt: «Es kann passieren, dass sich Parteien auf den Lorbeeren ausruhen und die Nachwuchsarbeit vergessen geht.»

Im RADIO TOP Beitrag erklärt die Polit-Wissenschaftlerin die Lage bei der FDP St.Gallen:

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