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Gute Mathe-Noten im TOP-Land

Die Appenzell Innerrhoder Schülerinnen und Schüler glänzen in Mathematik. Auch die Schauffhauser und St.Galler scheinen sich mit Zahlen wohlzufühlen. Das zeigt eine neue Studie.

24.05.2019 / 17:11 / von: nfr/sda
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Schaffhausen und Appenzell Innerrhoden schneiden im schweizweiten Vergleich sehr gut ab. (Bild: pixabay.com/tjevans)

Schaffhausen und Appenzell Innerrhoden schneiden im schweizweiten Vergleich sehr gut ab.(Bild: pixabay.com/tjevans)

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Gute Noten für die Appenzeller sowie Schaffhauser Schülerinnen und Schüler. Im nationalen Vergleich schneiden die beiden Kantone besonders gut ab. Doch schweizweit gesehen ist Mathematik ein Problemfach. Nur drei von fünf Schüler können am Ende der Oberstufe gut rechnen. Das bringen Untersuchungen von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) ans Licht.

Was die Kantone zum Abschneiden ihrer Schüler im grossen Bildungs-Test sagen, im Beitrag von RADIO TOP:

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Appenzell Innerrhoden ist ein Mathe-Kanton

Zum ersten Mal untersuchte die EDK die Grundkompetenz in den Sprachen und der Mathematik bei tausenden Schülerinnen und Schülern. Schweizweit zeichnet sich in Sache Mathematik ein düsteres Bild ab. Anders sieht es im Appenzell Innerrhoden aus. Im Vergleich zu den anderen 25 Kantonen stechen sie mit Bestnoten heraus, wie es in der Mitteilung heisst. Zusammen mit den Kantonen Wallis, Genf und Fribourg belegt Appenzell Innerrhoden im Bereich Mathematik einen Spitzenplatz. Auch bei den Sprachkompetenzen schneiden die Ostschweizer gut ab. Besonders in der ersten Fremdsprache Englisch fallen sie positiv auf.

Schaffhausen ist vorne mit dabei

In allen Fachbereichen glänzen die Schaffhauser Schülerinnen und Schüler. Deutlich über dem Schnitt liegen sie im Leseverstehen Englisch. Auch im Deutsch liegen die Schaffhauser leicht über dem Schnitt. Sogar im Problemfach Mathematik schneiden sie immer noch besser ab als der nationale Mittelwert: Zwar erreichen «nur» 68,2 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Grundkompetenzen, der landesweite Schnitt ist mit 62 Prozent aber noch schlechter.

Mathe ist nicht die Stärke der Zürcher

Die Schülerinnen und Schüler im Kanton Zürich zeigen insgesamt durchschnittliche Leistungen. In Mathematik schneiden sie schlechter ab als andere Kantone. Vom landesweiten Schnitt von 62 Prozent erreichen 59 Prozent der Zürcher Schülerinnen und Schüler die Grundkompetenzen. Auch in «Deutsch Lesen» schneiden die Zürcher Lernenden etwas schlechter ab als der Landesschnitt: 86 Prozent erreichen die Grundkompetenzen, zwei Prozent weniger als der schweizweite Schnitt. Einzig beim Englisch liegen sie im Schnitt.

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