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Hunderte Ausserrhoder feiern trotz Verbot Fasnacht

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat am Samstagnachmittag einen Fasnachtsumzug in Schönengrund aufgelöst. Sie hat insgesamt 300 Personen angetroffen, obwohl solche Menschenansammlungen wegen der Corona-Krise verboten sind. Auch in Herisau haben sich rund 150 Leute versammelt.

21.02.2021 / 13:40 / von: pwa
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Hunderte Menschen haben sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden nicht an die Corona-Vorschriften gehalten und wollten Fasnacht feiern. (Symbolbild: pixabay.com/Couleur)

Hunderte Menschen haben sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden nicht an die Corona-Vorschriften gehalten und wollten Fasnacht feiern. (Symbolbild: pixabay.com/Couleur)

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Kurz nach dem Mittag erhielt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden die Meldung, dass sich in Schönengrund ein Fasnachtsumzug formieren soll. Unverzüglich rückte die Polizei mit mehreren Patrouillen aus und traf etwa 200 Personen auf den Strassen sowie rund 100 Personen auf dem Areal des Mehrzweckgebäudes an. Nachdem die Polizei vor Ort war, löste sich die Menschenansammlung auf dem Areal innerhalb von kürzester Zeit auf. Die Personen auf den Strassen, welche offensichtlich auf den Beginn des Umzuges warteten, wurden über die geltenden Bestimmungen in Bezug auf die Covid-Verordnung aufmerksam gemacht. Die Gruppierungen lösten sich in der Folge auf und es mussten keine Bussen ausgesprochen werden.

Im Verlaufe des Nachmittages musste die Kantonspolizei Appenzell Ausserroden erneut mit mehreren Patrouillen auf einem Sportplatz in Herisau intervenieren. Rund um den Platz hielten sich etwa 150 Personen in verschiedenen Gruppengössen auf. Durch die Polizei wurden die Anwesenden auf die Covid-Verordnung, insbesondere auf die 5-Personen-Regelung, aufmerksam gemacht. Da die Leute einsichtig waren und den Ort verlassen haben, sind auch hier keine Bussen verteilt worden.

In den vergangenen Tagen haben bereits andernorts Fasnächtler die Polizei auf Trab gehalten. So hat beispielsweise die Innerrhoder Kantonspolizei Bussen verteilt. Bei der Auflösung einer Fasnachts-Party in Einsiedeln im Kanton Schwyz ist es gar zu Ausschreitungen gekommen.

 

 

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