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Hydrauliköl in Linth ausgelaufen

Am Donnerstag ist die Kantonspolizei St.Gallen über eine Ölschicht auf dem Hintergraben des Linthkanals in Benken informiert worden. Die Abklärungen ergaben, dass Hydrauliköl aus einem Industriebetrieb in Schänis über den Meteorschacht in den Fluss gelangte.

06.12.2019 / 17:15 / von: mma
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Die Polizei wurde am Donnerstag über den Ölfilm informiert. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Die Polizei wurde am Donnerstag über den Ölfilm informiert. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Die Feuerwehr setzte Ölsperren ein. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Die Feuerwehr setzte Ölsperren ein. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Das Öl stammt von einer defekten Maschine. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Das Öl stammt von einer defekten Maschine. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

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Eine Auskunftsperson verständigte am Donnerstag die Kantonspolizei St.Gallen über eine Ölschicht auf dem Hintergraben des Linthkanals in Benken. Die ausgerückte Patrouille stellte fest, dass sich der Ölfilm von Schänis bis in den Zürichsee ausdehnte. Dies geht aus einer Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen vom Freitag hervor.

Die Feuerwehren erstellten an verschiedenen Orten Sperren, um das Öl absaugen zu können. Mit Plänen der Fliessgewässer und Kanalisationen gelang es der Kantonspolizei St.Gallen und der Feuerwehr den betreffenden Meteorschacht auf einem Firmenareal ausfindig zu machen, heisst es in der Meldung weiter.

Es zeigte sich, dass sich bei einer defekten Maschine Hydrauliköl mit Kühlflüssigkeit vermischte und die Flüssigkeiten so in den Meteorschacht gelangten. Die Spezialisten beurteilten die Situation für den Menschen als ungefährlich. Ob eine Gefahr für die Fische bestehe, werde nun beobachtet.

Nebst den Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen standen die Feuerwehren Uznach-Schmerikon, Schänis, Benken, die Spezialisten vom Amt für Umwelt und Energie und der Fischereiaufsicht im Einsatz.

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