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Innerrhoden verbietet Kontaktsportarten und Singen im Unterricht

Die Standeskommission von Appenzell Innerrhoden unterstützt zusätzliche Massnahmen durch den Bundesrat und will bei Bedarf selber aktiv werden. In der Oberstufe gelten ab Dienstag eine erweiterte Maskenpflicht sowie Einschränkungen beim Sport- und Musikunterricht.

26.10.2020 / 11:19 / von: mle/sda
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Eng zusammenstehen im Turnen gibt es ab Dienstag im Kanton Appenzell Innerhoden nicht mehr. (Symbolbild: Pixabay.com/Stefan_Schranz)

Eng zusammenstehen im Turnen gibt es ab Dienstag im Kanton Appenzell Innerhoden nicht mehr. (Symbolbild: Pixabay.com/Stefan_Schranz)

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Bis zum 4. Oktober sei die wöchentliche Zahl der Corona-Ansteckungen stets deutlich unter zehn Fällen gelegen, heisst es in der Mitteilung der Ratskanzlei von Montag. Seither habe sich die Zahl faktisch jede Woche verdoppelt. Aktuell seien es mehr als hundert Fälle pro Woche. Die Spitäler in der Region kämen schon bald an ihre Kapazitätsgrenzen. Eine Trendwende sei nicht absehbar.

Die Standeskommission (Regierung) unterstützt deshalb die vom Bundesrat auf Mittwoch angekündigten zusätzlichen Massnahmen. Erwartet werde «Klarheit und ein entschiedenes Handeln», heisst es in der Mitteilung.

In einem ersten Schritt gilt ab Dienstag in den Schulen der Oberstufe eine verschärfte Maskenpflicht. Im Sportunterricht sind Kontaktsportarten, im Musikunterricht das Singen verboten. Die Standeskommission werde sich für weitere Massnahmen mit den Regierungen der Nachbarkantone absprechen, heisst es weiter.

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