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Kanton St.Gallen muss Impffahrplan bremsen

Der Kanton St.Gallen muss einen Impffahrplan abbremsen. Grund dafür ist, dass der Bund die Impfkontingente wegen Lieferengpässen massiv gekürzt hat.

26.01.2021 / 16:42 / von: mma
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Auch in St.Gallen hat der Lieferengpass Folgen. (Bild: KEYSTONE/EPA/STEPHANIE LECOCQ / POOL)

Auch in St.Gallen hat der Lieferengpass Folgen. (Bild: KEYSTONE/EPA/STEPHANIE LECOCQ / POOL)

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Der Kanton St.Gallen muss beim Impfen auf die Bremse treten. Grund dafür ist, dass der Bund wegen Lieferengpässen das Impfstoffkontingent des Kantons zusammengestrichen hat. Bis Mitte Februar wurden dem Kanton St.Gallen ursprünglich 30'000 Impfdosen des Pfizer/Biontech-Impfstoffes angekündigt. Nun habe der Bund die Kontingente um ein Drittel auf 20'000 Impfdosen gekürzt, wie aus einer Mitteilung des Kantons vom Dienstag hervorgeht.

Im Kanton St.Gallen verimpfen die mobilen Teams sowie Spitäler und Schwerpunktpraxen aktuell den Impfstoff von Pfizer/Biontech. Der Lieferengpass bremse deshalb die Impfaktion vor allem in den Schwerpunktpraxen erheblich und führe dazu, dass der verbleibende Impfstoff umverteilt werden muss. Erste Priorität bleibe, dass möglichst rasch alle Bewohner und Mitarbeitenden in Betagten- und Pflegeheimen eine Erstimpfung erhalten. Zudem müsse genug Impfstoff für die zweite Impfung eingeplant werden.

Am Montag hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden bereits mitgeteilt, dass er wegen Lieferengpässen beim Impfstoff mehrere Impftermine verschieben muss.

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